Donnerstag, 20. Juli 2017, 0:26 Uhr

"Valerian": Das war die Berliner Premiere ohne Stars

Ab dem 20. Juli wird es galaktisch, denn dann startet Luc Bessons Weltraumabenteuer „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ in den deutschen Kinos. Heute Abend fand in Berlin am „Sony Center“ die große Premiere zum Kinofilm statt. Viele Science-Fiction-Fans hatten sich bereits schon vor dem Kino versammelt und warteten am knallblauen Teppich auf die Premierengäste.

"Valerian": Das war die Berliner Premiere ohne Stars
Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Als Regisseur wurde Luc Besson verpflichtet, der auch als Autor und Produzent des Films fungiert. In der Vergangenheit war der bekannte französische Regisseur für einige Actionstreifen verantwortlich und bescherte uns mit „96 Hours – Taken 1, 2 und 3“ oder der „Transporter“-Reihe allerhand Nervenkitzel. Natürlich ließ es sich der Regisseur nicht nehmen, nach der fulminanten Los Angeles Premiere am Montag, seinen Film auch höchstpersönlich in Berlin vorzustellen.

Über viele Jahre hat Luc Besson an diesem Filmprojekt gearbeitet und es war auch für den erfahrenen Regisseur eine große Herausforderung, wie er uns im Gespräch erzählt: „Für mich war es die größte Herausforderung den Film zu beenden. Es hat ganze sieben Jahre gedauert und es ist schwierig dieses Seil, über so eine lange Zeit festzuhalten und es auch nie los zulassen. Das war meine Angst, diese Seil nicht reißen zu lassen und natürlich circa 2000 Menschen über sieben Jahre zu motivieren, die an diesem Film gearbeitet haben. Es ist wie auf einem Boot eine Weltreise zu machen und irgendwann, so wie heute, siehst du endlich die Küste. Wir habe es geschafft und ich bin so glücklich, dass der Film beendet ist.“

Der Film beamt seine Zuschauer ins Jahr 2740 und begleitet die zwei Agenten Valerian und Laureline, gespielt von Dane DeHaan und Model Cara Delevingne, auf ihrer Mission Ordnung im Universum einzuhalten. Auf einer Reise in die Metropole Alpha, begegnen die Agenten natürlich einer bösen, noch nie zuvor dagewesenen Macht. Nun liegt es an Valerian und Laureline, die Galaxie vor dieser Macht zu beschützen.

„Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ ist eine Science-Fiction-Comic-Adaption von „Valerian und Veronique“, das erstmals 1967 erschien.

Neben den beiden Hauptdarstellern trumpft das futuristische Sci-Fi-Abenteuer mit allerhand Starbesetzung auf. Ebenfalls mit an Bord sind Clive Owen, John Goodman, Ethan Hawke, Kris Wu, Sam Spruell und Popstar Rihanna. Letztere schlüpft in die Rolle der Bubble, einer außerirdischen Stripperin einer Bar. Für Rihanna, die in der Vergangenheit bereits einige Male Schauspiel-Luft geschnuppert hatte, ist es die zweite Nebenrolle in einem großen Hollywood-Blockbuster.

Leider ließen sich, bis auf Regisseur Luc Besson, keiner der Darsteller (wie Rihanna, Cara Delevingne oder Dane DeHaan) bei der Berliner Filmpremiere blicken. Dafür huschten einige prominente deutsche Science-Fiction-Fans über den Roten Teppich. Einer von ihnen war Ex-Bachelor Leonard Freier, der jedoch zugibt eigentlich keine Filme dieses Genres zu schauen: „Fantasy ist eigentlich nicht so mein Genre, ich lasse mich aber gerne auch mal in eine andere Welt entführen. Luc Besson ist ein Künstler und es wird großartig, ich bin gespannt was er gezaubert hat.“ (TT)