Donnerstag, 20. Juli 2017, 20:34 Uhr

Linkin Park: Frontmann Chester Bennington hat sich erhängt

Linkin-Park-Frontmann Chester Bennington ist tot. Einem Bericht von TMZ zufolge habe er im Alter von 41 Jahren offenbar Selbstmord begangen. Die Website beruft sich auf Polizeikreise.

Linkin Park: Frontmann Chester Bennington hat sich erhängt
Chester am 3. Juli in der Londoner O2-Arena. Foto: Ricky Swift/WENN.com

Der Leichnam sei heute morgen gegen 9 Uhr Ortszeit in einem Haus in Palos Verdes, einer Halbinsel im Los Angeles County südlich von Los Angeles, gefunden worden. Bennington hinterlässt sechs Kindern von zwei Frauen. Der Sänger kämpfte seit Jahren mit den Folgen von Drogen und Alkohol. Er hatte in der Vergangenheit berichtet, dass er als Kind von einem älteren Mann missbraucht worden war.

Chester galt als guter Freund von Chris Cornell, der im Mai den Selbstmord begangen hat. Heute wäre Cornells 53. Geburtstag gewesen.

Linkin Park: Frontmann Chester Bennington hat sich erhängt
Foto: James Minchin

Im Interview mit der ‚Bild‘-Zeitung sagte Bennington kürzlich: „Ich hatte eine Art Burn-out, aber nicht, weil ich mich müde fühlte. Ich hatte einfach die Schnauze voll von der Welt. Ich wollte nichts mehr machen, wollte niemanden sehen. Einmal habe ich meinem Therapeuten gesagt, dass ich nichts mehr hören kann. Ich war sogar soweit zu sagen, dass ich kein Mensch mehr sein wollte.“

Linkin Park veröffentlichten erst im Mai ihr neues Album „One More Light“. (KT)