Freitag, 21. Juli 2017, 18:09 Uhr

Justin Bieber: China will ihn nicht mehr haben?

Popstar Justin Bieber (23) wurde offenbar wegen seiner „privaten und öffentlichen Eskapaden“ verboten, in China aufzutreten. Das berichtet der ‚Guardian’, wobei die ‚Purpose’-Welttour den Sänger im September und Oktober nach Indonesien, Japan, die Philippinen, Singapur und Hongkong führen wird.

Justin Bieber: China will ihn nicht mehr haben?
Foto: WENN.com

China als bevölkerungsreichster Staat der Erde möchte aber „aufgrund seines kontroversen Verhaltens“ offenbar gerne auf den Besuch des 23-Jährigen verzichten. Darüber scheinen jedoch zahlreiche Personen dort nicht erfreut zu sein, denn einige Fans sollen sich anscheinend beim städtischen Kulturamt in Beijing beschwert haben. Das hat dann schließlich die Gründe für seine Entscheidung kundgetan und dabei auch auf eine „frühere Performance [von Justin Bieber] in China“ verwiesen, die offenbar einige Leute verärgert hätte. Aber alles scheint noch nicht verloren, denn es wurde der Vorschlag gemacht, dass der Herr wiederkommen könnte, wenn sich sein künftiges Verhalten weniger „kontrovers“ gestaltet.

In einem Statement dazu heißt es: „Justin Bieber ist ein talentierter Sänger aber er ist auch ein kontroverser junger ausländischer Sänger. Was uns anbetrifft, war er in eine Serie von schlechten Verhaltensweisen involviert, sowohl in seinem sozialen Leben als auch bei einem früheren Auftritt in China, was in der Öffentlichkeit Unmut auslöste.“ Um die Ordnung auf dem chinesischen Markt zu gewährleisten und den Performance-Bereich bei ihnen „reinzuhalten“ wäre es daher „nicht angemessen, Entertainer mit einem schlechten Verhalten“ dort auftreten zu lassen, so das Statement weiter. Sie hätten aber die Hoffnung, dass es dem Popstar möglich ist, mit zunehmendem Alter sein Verhalten zu verbessern und dann wieder in der Gunst der Öffentlichkeit zu stehen. Der „arme“ Justin Bieber.

Die Verantwortlichen in China scheinen ganz offensichtlich seinen Überraschungsbesuch vor ein paar Tagen in einem Kinderkrankenhaus in Südkalifornien (‚Children’s Hospital of Orange County’) nicht mitbekommen zu haben. Da brachte der Sänger nämlich zahlreiche Augen der kleinen Patienten zum Strahlen und betete sogar mit ihnen für ihre Gesundheit…(CS)