Freitag, 21. Juli 2017, 8:59 Uhr

Linkin Park: Neues Video "Talking to Myself" veröffentlicht

Linkin Park-Frontmann Chester Bennington wurde – wie beichtet – gestern morgen (20. Juli) leblos in seinem Haus in Palos Verdes Edtate in der Nähe von Los Angeles gefunden.Er soll sich das Leben genommen haben. Dabei wurde der Sänger vor ein paar Tagen noch mit seinen Bandkollegen in einem Aufnahmestudio gesichtet.

Linkin Park: Neues Video "Talking to Myself" veröffentlicht
Mike Shinoda und Chester Bennington. Foto: WENN.com

Mike Shinoda von Linkin Park, enger Freund von Bennington, postete auf Twitter: „Schockiert und mit gebrochenem Herzen, aber es ist wahr. Ein offizielles Statement wird herausgegeben, sobald wir eines haben.“ Mehrere Freunde und Familienmitglieder kamen am Donnerstagnachmittag in Palos Verdes Estates an, wo sich der Forstmann der berühmten Band erhängt haben soll. Einige Fans haben Blumen am Ende der Auffahrt verlassen. Die Band hatte gerade ein neues Fotoshooting geplant, berichtet TMZ.

Der Musiker, der mit seiner Frau Talinda Bentley drei Kinder und drei weitere Kinder aus vorherigen Beziehungen hat, hatte lange mit Alkoholproblemen und Depressionen zu kämpfen. Vor einiger Zeit hatte er sogar zugegeben, mal an Suizid gedacht zu haben, nachdem ein älterer Mann – ein Freund seiner Eltern – ihn als Kind vergewaltigt hatte.

2011 wollte er das eigentlich alles hinter sich lassen. „Ich trinke nicht mehr“, hatte Bennington gesagt. „Ich entscheide mich, nüchtern zu sein. Ich habe die letzten sechs Jahre getrunken und ich will diese Person nicht mehr sein.“ Wieso also ist das nun passiert? Die Fans sind fassungslos und schockiert. Hoffentlich findet seine Familie in dieser schweren Zeit nun Trost und Halt.

Offenbar noch ohne Kenntnis der schrecklichen Nachricht und somit zufällig hatten Linkin Park am Morgen des Selbstmordes ihr neues Video „Talking to Myself“ veröffentlicht (siehe oben). Der Clip wurde innerhalb eines Tages fast 6 Millionen auf Youtube mal gesehen.