Samstag, 22. Juli 2017, 17:13 Uhr

Linkin Park: Wird Chester Bennington neben Chris Cornell beerdigt?

Linkin Park haben nach dem Tod ihres Frontmannes Chester Bennington ihre bevorstehende Tournee abgesagt. Der Frontmann der Band wurde am Donnerstag (20.07.17) in seinem Haus in der umzäunten Promi-und Reichen-Enklave Palos Verdes Estate in Los Angeles tot aufgefunden.

Linkin Park sagen Tournee ab
Foto: Carsten Windhorst/WENN.com

Chester – der mit seiner Frau Talinda Bentley drei Kinder hat und noch drei weitere aus früheren Beziehungen – sollte eigentlich ab der kommenden mit seiner Band auf Tour gehen. Tourveranstalter „Live Nation“ verkündete gestern Abend das Aus via Twitter. Die Tour sollte bis Ende Oktober durch die USA und Kanada führen. Alle gekauften Tickets werden zurückerstattet, heißt es. Manche Fans wollen ihr Geld aber nicht zurück, würden es lieber caritativen Vereinen zur Suizid-Prävention spenden, wie einige auf Twitter posteten.

Wie und ob es mit der Band überhaupt weitergeht ist unklar. Noch gibt es dazu kein offizielles Statement.

Unterdessen bestätigte die Gerichtsmedizin in Los Angeles den Selbstmord des 41-jährigen Musikers. Einem Bericht von TMZ zufolge könnte Bennington womöglich neben dem Grab seines guten Freundes Chris Cornell bekommen, der sich im Mai das Leben genommen hatte. Eine Quelle des Friedhofes Hollywood Forever Cemetery im kalifornischen Santa Monica behauptete, dass die Familie offenbar plane, das angrenzende Grundstück zu kaufen.

Übrigens: Chester Bennington gehörte zu den reichsten Musikern. Er soll ein geschätztes Vermögen von 25-30 Millionen Dollar besitzen, behauptet „Finanzen 100.de’ unter Berufung auf verschiedene US-Websites. „Wo sich andere Superstars ganze Tiefgaragen voller Sportwagen leisten, war Chester Bennington bescheidener“, heißt es in dem Bericht. „Sein täglich benutztes Auto war ein Hybrid-Honda aus dem Jahr 2011 – Neuwert etwa 6.500 Euro.“

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