Sonntag, 23. Juli 2017, 9:22 Uhr

Chester Bennington: Trieb ihn Chris Cornells Tod zum Selbstmord?

Chester Bennington schrieb nach Chris Cornells Tod einen herzzerreißenden Brief an den Soundgarden-Sänger. Der Linkin Park-Frontmann wurde am Donnerstag (20. Juli) tot in seinem Zuhause aufgefunden, nachdem er Suizid begangen hatte.

Chester Bennington
Foto: Carsten Windhorst/WENN.com

Nun kam ans Licht, dass der Rocker eine bewegende Nachricht an seinen Musiker-Kollegen nach dessen Selbstmord hinterlassen hatte. Bereits ein Anzeichen für Benningtons eigene Suizid-Gedanken? Oder gar ein Hilferuf, ihn aus seinen Depressionen zu befreien?

Auf Twitter schrieb er einen Tag nach Cornells Tod: „Lieber Chris, ich habe letzte Nacht von den Beatles geträumt. Ich bin aufgewacht und ‚Rocky Raccoon‘ wurde in meinem Kopf gespielt und meine Frau hat mich besorgt angeschaut. Sie hat mir gesagt, dass mein Freund gerade gestorben ist. Erinnerungen an dich sind in meinen Kopf gestiegen und ich habe geweint. Ich weine immer noch, voller Traurigkeit sowie voller Dankbarkeit dafür, dass ich einige sehr besondere Momente mit dir und deiner wunderschönen Familie teilen dufte. Du hast mich in vielen Wegen inspiriert, von denen du nie gewusst haben konntest. Dein Talent war pur und konkurrenzlos. Deine Stimme war voller Freude und Schmerz, Ärger und Vergebung, Liebe und Liebeskummer, alles in einem. Ich schätze, das ist, was wir alle sind. Du hast mir geholfen, das zu verstehen.“

Weiter fügte der Künstler an: „Ich kann mir keine Welt ohne dich vorstellen. Ich bete, dass du im nächsten Leben Frieden findest. Ich sende meine Liebe an deine Frau und Kinder, Freunde und Familie. Danke, dass ich ein Teil deines Leben sein durfte.“ Ob und inwiefern der Suizid seines Freundes ausschlaggebend für seinen eigenen Selbstmord war, bleibt wohl ein Rätsel…

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