Dienstag, 25. Juli 2017, 21:20 Uhr

Bachelorette: Finalist Johannes hat gute Karten

Wird Johannes (29) am Mittwoch die letzte Rose von Jessica Paszka bekommen? Er hat gute Karten, denn beim Home-Date konnte er sie nicht nur mit einem Segelboot überzeugen, er war auch der Einzige, der es sich traute die RTL-Bachelorette noch einmal zu küssen.

Bachelorette: Finalist Johannes hat gute Karten
Jessica und Johannes verbringen ein paar romantische Stunden auf Mauritius. Foto: MG RTL D

An Johannes scheiden sich die Geister. Die einen finden ihn attraktiv und süß, die anderen finden ihn zu glatt. Der Eindruck, dass er ein Schnösel ist, entsteht leicht. Der junge Mann ist vom Bodensee, trägt gerne helle Hosen und Polohemden, ist im Yacht-Klub und arbeitet in der Firma von seinem Papa. Sogar Sensibelchen Niklas lästerte über dessen Attitude. „Es kotzt alle an, dieses Klugscheißer-, Bodensee-, Segelscheißertum“.

Und auch mit der Angebeteten hatte der Süddeutsche als Einziger schon einen Streit. Er war der Erste, der die schöne Jessica küssen dürfte. Diese untersagte ihm bei dem Date aber ausdrücklich, den anderen Jungs von ihrem Techtelmechtel zu erzählen. Johannes gab ihr sein Wort und brach es innerhalb von Stunden. Daraufhin herrschte erst mal Eiszeit zwischen den beiden.

Dann kam auch noch das leidige Thema Rauchen auf, bei dem er sich nur wenig eloquent mit folgendem „Statement“ aus der Sache redete. „„Nein, also tatsächlich, also eigentlich bin ich Nichtraucher. Ursprünglich, ganz offiziell bezeichne ich mich als Nichtraucher. Wirklich! Ich rauche hier mehr, als ich in meinem ganzen Leben geraucht habe“

Aber egal, ob man ihn mag oder nicht, man muss es ihm lassen, Johannes gab nicht auf, sondern kämpfte hart darum, das Vertrauen und die Zuneigung von Jessica wieder zu gewinnen. Mit Erfolg – nach mehreren Körben, unangenehmen Gesprächen und verfehlten Kussversuchen, entschied sich die Bachelorette ihn zu verzeihen.

Bachelorette:  Finalist Johannes hat gute Karten
Foto: MG RTL D / Arya Shirazi

Spätestens mit seinem Home-Date letzten Mittwoch katapultierte er sich wieder unter die Favoriten – wenn auch vielleicht aus den falschen Gründen. Er entführte die Bachelorette in seine Welt. Die ehemalige Bürokauffrau aus einfachen Verhältnissen war sichtlich beeindruckt vom Ausflug auf der eigenen Segelyacht mit Champagner und kleinen Häppchen.

Sie sah sich schon als schicke Freundin am Bodensee und dachte offen über einen Umzug nach. „NRW ist auch schön, aber ich bin offen für etwas Neues. Für einen Tapetenwechsel für die Liebe, würde ich mich entscheiden.“

Bachelorette: Finalist Johannes hat gute Karten
Johannes und Jessica kommen sich wieder näher. Foto: MG RTL D

Johannes war auch der Einzige, der es sich traute, Jessica noch einmal zu küssen. Auch wenn er den Kuss auf eine sehr seltsame Art einleitete. Schon in den vorherigen Episoden ist aufgefallen, dass der blonde Unternehmer auch im direkten Gespräch immer wieder von sich oder von Jessica in der dritten Person redet.

Hier geschah dies wieder – er schaute ihr tief in die Augen, streichelte ihr Knie und sagte dann: „Was ich voll gerne machen würde, ich würde die Jessica verdammt gerne küssen“.

Bachelorette:  Finalist Johannes hat gute Karten
Johannes und Jessica lernen bei einem Unterwasserspazierung die bunte Vielfalt des Ozeans kennen. Foto: MG RTL D

Zugegeben, das ist eine Kleinigkeit und auch eine Sache, die viele machen, aber seltsam ist es trotzdem. Morgen entscheidet sich, ob Johannes den Spieß tatsächlich noch umdrehen konnte und er die letzte Rose von Jessica bekommt. Ob nun weiter Single oder nicht, Mr. Blondy wird den Zuschauern wahrscheinlich noch länger erhalten bleiben. Auf Instagram vermarktet er sich bereits kräftigt mit gestellten Fotografen-Bildern und langen, pseudo-intellektuellen Texten. Will er vielleicht der nächste Bachelor werden? In den USA ist es quasi Tradition, dass der „Verlierer“ der Staffel dann zum nächsten Bachelor wird.

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