Dienstag, 25. Juli 2017, 13:08 Uhr

Dylan O'Brien über die Zeit nach dem schweren Unfall

Für Dylan O’Brien waren die Stunts bei ‚American Assassin‘ eine Art Therapie.Der 25-jährige Schauspieler wurde im März 2016
während der Dreharbeiten zum letzten Teil der ‚Maze Runner‘-Trilogie von einem Fahrzeug erfasst und verletzte sich schwer am Kopf.

Dylan O'Brien über die Zeit nach dem schweren Unfall
Dylan in ‚American Assassin‘: Studiocanal

Bei seinem neuen Projekt ‚American Assassin‚ halfen ihm die Stunts, sich besser zu fühlen. Gegenüber ‚Entertainment Tonight‘ erklärt er: „Ich wollte nicht einmal mehr mein Sofa verlassen, wenn ich es durfte. Also ja, es war ein großer Schritt für mich, es zu tun. Ich entschied mich, es zu versuchen. Ich wollte mich nicht davon abbringen lassen. [Der Film] war letztendlich für den ganzen Genesungsprozess sehr förderlich.“

Die Arbeit an dem Film war für ihn eine „große Herausforderung“, da er sich gerade erst erholt hatte: „Zu der Zeit als ich dazu kam […] war ich gerade am Ende meiner Genesungsphase, als ich anfing. Das war wahrscheinlich die größte Herausforderung. All das Training war sehr gut für meinen Kopf und sehr gut für meine Heilung. Es gehörte zu meinem täglichen Tagesablauf. Es war am Ende dann tatsächlich [therapeutisch]. Es wurde eine großartige Zeit für mich.“

Sein Co-Star Michael Keaton nahm sogar Rücksicht auf seine Verletzung und ging mit dem jungen Schauspieler die Choreografie der Kampfszenen so oft durch, damit es für ihn leichter war. Keaton erzählt: „Wir mussten die Choreografie durchgehen für die [Kämpfe], weil ich [von seinen vorherigen Verletzungen] wusste. Ich wollte nicht mit ihm darüber reden oder ihn damit nerven oder erinnern. Aber ich musste wissen, wie weit wir gehen konnten, und wann es genug ist, auf welche Seite ich ihn anfassen kann, damit ich ihn nicht auf diesen Bereich schlage. Das hat es schwerer gemacht, aber es war auch irgendwie besser. Man musste seine Bewegungen sehr genau ausführen.“ ‚American Assassin‘ startet am 12. Oktober 2017.

Dylan O'Brien über die Zeit nach dem schweren Unfall
Foto: C.Smith/ WENN.com