Mittwoch, 26. Juli 2017, 19:36 Uhr

Christine Neubauer: Schock-Diagnose

Christine Neubauer leidet an Morbus Bechterew. Die 55-Jährige trainiert gerade für die Promi-Tanzshow ‚Dance Dance Dance‘. Allerdings hat sie nun ziemlich schlechte Nachrichten erhalten. Als Kandidatin der beliebten RTL-Show ist Christine demnächst im Fernsehen zu sehen.

Christine Neubauer: Schock-Diagnose
Foto: AEDT/WENN.com

Trotzdem sorgen sich ihre Fans nun um ihr Idol: Denn bei dem Training bekam sie solche Schmerzen, dass sie „einen Tag vor der ersten Show bei der Kernspintomografie“ war. Die Schmerzen schob sie zunächst auf das harte Training, wie sie im Interview mit der Illustrierten ‚Bunte‘ erzählt. „Leider war die Diagnose ziemlich schlimm. Ich leide an Morbus Bechterew wie mein Vater“, offenbart sie und erklärt weiter: „Das ist eine Verknöcherung der Wirbelsäule“. Durch einen Bluttest habe sie bereits in jungen Jahren erfahren, dass sie eine genetische Disposition habe. Allerdings habe sie gehofft, dass die Krankheit bei ihr nicht ausbrechen würde. Nun ist es aber dann doch anders gekommen.

„Leider ist die Krankheit bei mir relativ weit fortgeschritten“, berichtet die Schauspielerin. Für die Show habe sie sich Spritzen geben lassen.

Die chronische Erkrankung führt ohne eine konsequente Behandlung zu bleibenden Schäden an der Wirbelsäule und zu dauerhaften Bewegungseinschränkungen. Betroffene müssen daher jahrelang Krankengymnastik betreiben und Medikamente zu sich nehmen. Christine setzt daher auf konsequente Bewegung: „Das Beste, was ich machen kann, damit es nicht schlimmer wird, sind Dehnungsübungen, Gymnastik oder eben Tanzsport, weil dadurch der ganze Körper beansprucht und die Rückenmuskulatur gestärkt wird.“

Auch ihre positive Lebenseinstellung lässt sie sich von der Schock-Diagnose nicht nehmen: „Ich hatte also Glück im Unglück, wenn man so will, dass ich [bei ‚Dance Dance Dance‘] mitmache. Wenn ich noch länger gewartet hätte, wäre meine Wirbelsäule so verknöchert gewesen, dass ich mit großen Einschränkungen hätte leben müssen“. Glücklicherweise scheint auch ihr Vater die Krankheit einigermaßen im Griff zu haben und kann dank täglichen Besuchen im Fitnessstudio immer noch laufen.