Mittwoch, 26. Juli 2017, 19:20 Uhr

Michael Phelps: „War doch klar, dass ich nicht mit dem Hai schwimme!“

US-Schwimmstar Michael Phelps (32) hat nun seine Entscheidung verteidigt, ein Wettschwimmen gegen einen CGI-Hai gemacht zu haben. In einem Facebook-Live-Video vom Dienstag (25. Juli) erklärte er außerdem, dass es in der Promo dafür (zumindest seiner Behauptung nach) auch deutlich geworden wäre, dass er nicht wirklich Seite an Seite neben einem weißen Hai schwimmen werde.

Michael Phelps: „War doch klar, dass ich nicht mit dem Hai schwimme!“
Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Wie berichtet, hatte der US-Sender ,Discovery’ lange ziemlich fett die Werbetrommel für seine „Shark-Week“ in der letzten Woche gerührt. Da sollte es dann auch ein Wettschwimmen von Phelps gegen einen weißen Hai geben, so zumindest angekündigt. Nachdem sich herausstellte, dass die Zeit des 32-Jährigen aber nur mit der eines computeranimierten Hais verglichen und er danach um zwei Sekunden langsamer gewesen wäre, fühlten sich so einige Zuschauer verständlicherweise hinters Licht geführt.

Den entsprechend verärgerten Fans antwortete der Schwimmer in einem Facebook-Video vom Dienstag mit: „Es tut mir leid, wenn ihr euch so fühlt. Für mich war das etwas, das ich immer tun wollte und ich fühlte mich geehrt, die Möglichkeit dafür bekommen zu haben.“ Er ergänzte: „Ihr könnt glauben was auch immer ihr wollt. Alles was ich zum ‚Shark Week’ gemacht habe, wurde entweder On Air während mehreren Interviews präsentiert oder dem Beginn der Show.“

Posted by Michael Phelps on Dienstag, 25. Juli 2017

Der Sender ‚Discovery’ hat sich mittlerweile ebenfalls zur Kritik geäußert und gegenüber ‚The Wrap’ in einem Statement erklärt, das sie das geliefert hätten, was sie versprochen haben. Der Sender verkündete: „In ‚Phelps vs Shark’ haben wir weltklasse Wissenschaftler verpflichtet, die Herausforderung anzunehmen, den weltgrößten Schwimmer in den Wettbewerb mit einem weißen Hai gehen zu lassen. Die Show bediente sich cleverer Wissenschaft und Technik, um die Herausforderung zugänglicher und spaßiger zu gestalten.“

Und ‚Discovery’ ergänzte: „Die ganze Promotion, Interviews und das Programm selbst haben es klar gemacht, dass die Herausforderung kein Wettschwimmen Seite an Seite war. Während Michaels Pre-Show-Promotion genauso wie auch in den ersten zwei Minuten von ‚Phelps vs. Shark’ war diese Botschaft klar und wir sind begeistert von den Zuschauern und dem Engagement aus der ganzen Welt.“  Na, so klar wie behauptet war es Medienberichten zufolge eben doch nicht und die enttäuschende Auflösung wurde – wohl ganz bewusst zu PR-Zwecken – so lange herausgezögert, wie es nur ging…(CS)