Dienstag, 01. August 2017, 5:56 Uhr

Umfrage: Jeder Dritte fühlt sich vom Handy gestresst

Fast jeder Deutsche besitzt mittlerweile ein eigenes Handy. Viele verwenden dabei ein Smartphone. Dadurch bleibt es aber nicht bei der einfachen Telefonie und dem Austausch von Kurznachrichten.

Umfrage: Jeder Dritte fühlt sich vom Handy gestresst
Foto: Fotolia/ Prostock-studio

Die meisten von uns beziehen über ihr Mobiltelefon aktuelle Nachrichten, surfen im Internet, tracken ihre Fitness-Daten oder beteiligen sich in den sozialen Medien. Das kann bei dem Einen oder Anderen zu erhöhtem Stress und Überforderung führen. Welche Altersgruppen davon am meisten betroffen sind und welche Gegenmaßnahmen diese Leute ergreifen, hat nun das Marktforschungsinstitut mafo.de in einer repräsentativen Umfrage ermittelt.

Das Ergebnis: Mehr als jeder dritte deutsche Handybesitzer (37,5 %) fühlt sich von seinem Mobiltelefon ab und zu gestresst. Interessanterweise sind es vor allem die jüngeren Befragten im Alter zwischen 18 und 30 Jahren (58,4 %), denen es häufiger mal zu viel wird mit der Erreichbarkeit – bei den Frauen in diesem Alter sind es sogar 63,9 Prozent. Am wenigsten lassen sich allerdings die über 45-Jährigen von ihrem Handy stressen – hier liegt die Zahl bei 21,7 Prozent.

Doch was tun die Handy-Geplagten, wenn die Nerven durch das Scheiß-Handy gelegentlich durchbrennen? Mehr als die Hälfte der Befragten (55,1 %) schaltet in dem Fall zunächst einmal den Ton ab – zu dieser Maßnahme greifen vor allem die Frauen (63,2 %) gerne. Etwas weniger legen das Handy irgendwo außer Sichtweite weg (48,3 %) – diesen Schritt gehen vor allem die Befragten der jüngsten Altersgruppe (61,4 %). Knapp jeder Fünfte (18,9 %) geht etwas radikaler vor und schaltet das Handy komplett aus. 10,8 Prozent unternehmen gegen den Handy-Stress gar nichts und lassen es über sich ergehen.

Hintergrund: Das Marktforschungsinstitut mafo.de befragte im Zeitraum vom 25.07. bis 31.07.2017 in seinem online mafoBus repräsentative 1.029 Personen in Deutschland.