Freitag, 04. August 2017, 6:35 Uhr

It-Bags: Einkaufsnetze sind der neuste Schrei

Fragt Oma! Was früher gut war, kann ja heute nicht schlecht sein – das gilt jedenfalls für das wieder sehr beliebte Einkaufsnetz!

Designer-Handtaschen zu klein, Jutebeutel zu oft getragen? Eine Alternative heißt endlich wieder Einkaufsnetz. Jüngst gesehen etwa beim Stijl-Markt, wo junge deutsche Designer ihre Kreationen anbieten. Als feiner Ersatz für Plastiktüten nehmen Einkaufsnetze kiloweise Einkäufe oder auch Bücher auf – sind aber natürlich nicht so praktisch wenn man kleine Schlüssel oder Haarspangen verstauen muss. „Einkaufsnetze gab es in der DDR überall, dann war die Idee verloren- und untergegangen“, sagt Tina Cetrez vom Anbieter Kalaika. „Wir wollten die Idee wieder auflegen lassen, hochwertiger und mit neuen Farben.“

Die Firma Dederon-Design verzeichnet nach eigenen Worten eine steigende Nachfrage in den vergangenen zwei bis drei Jahren: Netze seien retro-chic, findet Melanie Thamm von dem Berliner Unternehmen. „Sie erinnern an Oma, sind aber auch cool, weil sie einen Bruch zu cleanen Looks darstellen.“ (dpa/KT)