Freitag, 04. August 2017, 16:57 Uhr

Maria "Yotta" Hering über ihre 2 Wochen Isolationshaft

Das Magdeburger It-Girl Maria Hering (30) will aus dem Schatten ihres Ex-Freundes, Möchtegern-Superpromi Bastian Yotta heraustreten: „Früher habe ich das Leben meines Ex-Partners gelebt. Jetzt mache ich mein eigenes Ding“. Bei „Promi Big Brother“ will sie ab kommenden Freitag zeigen, wer sie wirklich ist.

Maria "Yotta" Hering über ihre zweiwöchige Isolationshaft
Foto: privat/SAT.1

Dann ziehen mit ihr elf weniger oder mehr bekannte Prominente für zwei Wochen als Bewohner ins „Promi Big Brother“-Haus in Köln-Ossendorf. SAT.1 plauderte im Vorfeld mit Hering, die 2010 Kandidatin der siebten Staffel von ‚Deutschland sucht den Superstar‘ war, über ihre zweiwöchige Isolationshaft. (Übrigens: Diesmal soll es keinen Keller mehr geben, sondern angeblich ein „Außengehege“!) Hier jedenfalls ein Auszug aus dem Interview!

Warum ziehst Du ins „Promi Big Brother“-Haus ein?
Es ist eine Riesen-Herausforderung, zwei Wochen ohne Kontakt zur Außenwelt zu leben, Duelle zu bestehen und mit elf fremden Leuten unter einem Dach zu wohnen, die man vorher nicht kennt. Das wird eine super spezielle Erfahrung, die ich sicher nie wieder vergessen werde. Es kann alles passieren, und ich hoffe natürlich, dass ich im Nachhinein sage, Gott sei Dank habe ich das Experiment mitgemacht.

Was wird die größte Herausforderung für Dich im Haus?
Ich bin ein Harmonie-Mensch. Lästerattacken, Intrigen oder andere fiese Sachen würden mich emotional runterziehen. Davor habe ich ein bisschen Schiss. Ich umgebe mich gerne mit positiven, netten Menschen. Das ist auch mein Lebensmotto.

Wie bereitest Du Dich auf die zwei Wochen „Isolation“ vor?
Ich bin ja nicht ganz alleine im Haus. Das wäre für mich das Schlimmste. Aber schlimm ist auch, dass ich mein Handy abgeben muss. In der heutigen Social-Media-Zeit schaue ich jede Minute auf mein Telefon. Das wird ein harter Moment für mich.

In welcher Situation wärst Du lieber unbeobachtet?
Ich weiß zum Beispiel nicht, wie man sich im Haus umziehen soll. Ich möchte mich ja nicht nackig zeigen. Soll ich jetzt schon den „Schlüpfer-Trick“ üben (lacht)?!

Maria "Yotta" Hering über ihre zweiwöchige Isolationshaft
Foto: WENN.com

Was brauchst Du im täglichen Leben, um Dich wohlzufühlen?
Mein Make-up: Damit ich mich am Morgen aufhübschen und mich anmalen kann – das ist ganz wichtig für mich. Und ich bin es natürlich gewohnt, Sport zu machen und mich fit zu halten. Ob es im Haus wohl ein Fitnessstudio gibt (lacht)? Aber man kann ja auch so Sportmachen.

Was ist Dein Sport?
Die Leute munkeln ja immer, ist der Po echt oder nicht. Ich kann sagen: Der Po ist echt und braucht viel Arbeit. Wenn der nicht trainiert wird, dann schrumpft der und fängt an zu hängen. Aber er soll ja schön knackig bleiben. Deswegen werde ich auf jeden Fall versuchen, auch im Haus mein Workout zu machen. Ich fokussiere mich beim Sport sehr auf das Po-Training, das ist mein Spezialgebiet.

Welche Eigenschaften bringst Du in die „Hausgemeinschaft“ mit ein?
Ich kann super kochen, backen und mag es, mit Leuten gemeinsam am Esstisch zu sitzen. Ich bin sehr gesellig.

Maria "Yotta" Hering über ihre zweiwöchige Isolationshaft
Foto: privat/SAt.1

Womit kann man Dich im täglichen Zusammenleben auf die Palme bringen?
Ich mag es nicht, wenn Leute falsch sind. Mir ist jemand lieber, wenn er direkt und ehrlich ist, als jemand, der hinterrücks lästert. Darüber kann ich mich aufregen. Aber bis ich richtig auf die Palme gehe, das braucht schon lange.

Wie reagierst Du in Konfliktsituationen?
Es kann sein, dass ich ganz cool bleibe, kann aber auch sein, dass ich sehr emotional werde. Kommt immer darauf an, wie wichtig mir die Person ist, mit der ich den Konflikt habe. Ich werde jedenfalls immer klipp und klar meine Meinung sagen.

Wen wirst Du am meisten vermissen?
Das klingt jetzt vielleicht blöd, aber ich lebe alleine in Miami, habe keine Family hier und bin es gewohnt ein Einzelkämpfer zu sein. Man sagt ja immer, Amerika sei oberflächlich – das kann ich mittlerweile bestätigen. Deshalb werde ich nicht so viele Leute von hier vermissen.

Maria "Yotta" Hering über ihre zweiwöchige Isolationshaft
Foto: privat/Sat.1

Mit wem würdest Du nur ungern das Haus teilen und warum?
Désirée Nick fand ich immer supersympathisch und witzig. Doch wie sie sich vor zwei Jahren im Haus verhalten hat – das war schon mies. So verhält man sich nicht. Das hat sich nach einer frustrierten Frau angehört.

Wie hat sich Dein Leben nach Deiner Trennung verändert?
Komplett! Früher habe ich das Leben meines Ex-Partners gelebt. Jetzt mache ich mein eigenes Ding: Ich stehe auf wann ich will, ich mache meinen Sport wann ich will und ich arbeite für mein eigenes Geld. Ich bin selbstbestimmt und das genieße ich.

Du lebst in Miami, wie Deutsch bist Du noch?
Erstmal zieht man nach Amerika und will so wenig wie möglich mit Deutschland zu tun haben. Aber nach und nach merkt man immer mehr die deutschen Qualitäten wie Pünktlichkeit oder Ehrlichkeit zu schätzen. Ich habe auch hier deutsche Freunde und
genieße es, wenn jemand zuverlässig und ehrlich ist und nicht diese oberflächliche MiamiGetue an den Tag legt.