Samstag, 05. August 2017, 14:05 Uhr

Promi Big Brother: Darum zieht Steffen von der Beeck ein

Zwölf Prominente folgen der „Einladung“ von Big Brother und verbringen ab Freitag, 11. August (20:15 Uhr, SAT.1) zwei Wochen als Bewohner im „Promi Big Brother“-Haus – natürlich gegen Geld.

Promi Big Brother: Darum zieht Steffen von der Beeck ein
Foto: SAT.1/Arne Weychardt

Die ersten sechs Prominenten sitzen bereits auf gepackten Koffern. einer von ihnen ist Jenny-Elvers-Ex Steffen von der Beeck. Im Interview mit SAT.1 sagte er: „Dass ich kein einfacher Mensch bin, ist mir durchaus bewusst.“ Hier ein Auszug.

Warum ziehst Du ins „Promi Big Brother“-Haus ein?
Verschiedene Boulevard-Journalisten haben sich die letzten vier Jahre die größte Mühe gegeben die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass ich ein ganz schlimmer Kerl bin. Ich finde, es ist an der Zeit, dass jeder, der will, sich jetzt mal eine eigene Meinung über mich bilden kann. Ich denke, das geht nirgendwo besser als im „Promi Big Brother“-Haus – mein Wunsch ist daher mit meinem Einzug schon erfüllt. Ausschlaggebend für meine Teilnahme war letztendlich, dass die deutschen Medienrichter einstimmig der Meinung sind, dass ich, obwohl ich nie ein privates Interview gegeben habe, eine Person des öffentlichen Interesses bin. Das heißt, ich genieße praktisch keinen Schutz meiner Privatsphäre und dann muss ich mich auch nicht mehr zurückhalten!

Wie bereitest Du Dich auf die zwei Wochen „Isolation“ vor?
Ich empfinde es ganz und gar nicht als „Isolation“, da ich ja die ganze Zeit von vielen Menschen umgeben bin. Mal von der Außenwelt abgeschirmt zu sein stelle ich mir sehr angenehm vor. Wenn man in der Medienbranche arbeitet, wird man den ganzen Tag mit allem möglichen bombardiert und da ist so eine Zwangs-Pause schon eher etwas auf das ich mich freue! Ich werde vorher noch ein paar Tage Urlaub machen, um möglichst entspannt und ausgeruht ins Haus zu gehen.

Promi Big Brother: Darum zieht Steffen von der Beeck ein
Foto: SAT.1/Arne Weychardt

In welcher Situation wärst Du lieber unbeobachtet?
Och – da gibt es jetzt eigentlich keine die mir einfällt. Auf der Toilette sind ja weder Kameras noch Mikrofone und duschen muss man halt mit Badehose. Aber ansonsten ist das Konzept genau das, dass man eben immer beobachtet wird – darin liegt ja das Besondere.

Was wird die größte Herausforderung für Dich im Haus?
Ich bin recht ungeduldig und habe ein Problem mit Menschen, die sehr egoistisch und unfair gegenüber anderen sind. Da fällt es mir manchmal schwer, ruhig zu bleiben und mich zurückzuhalten. Ich habe aber inzwischen gelernt, mir nicht jeden Schuh anziehen zu müssen und mich auch mal rauszuhalten. Wir sind schließlich alle erwachsenen Menschen.

Womit kann man Dich im täglichen Zusammenleben auf die Palme bringen?
Asoziales und egoistisches Verhalten! Wir sitzen ja alle in einem Boot, wie man so schön sagt, und da sollte man als Team zusammenhalten. Da muss man sich auch mal etwas zurücknehmen und einschränken können – es sind ja nur ein bis zwei Wochen. Wer das nicht schafft, der wird mir dann schon irgendwann auf den Keks gehen.

Promi Big Brother: Darum zieht Steffen von der Beeck ein
Foto: SAT.1/Arne Weychardt

Welche Eigenschaften bringst Du in die „Hausgemeinschaft“ mit ein?
Eine gewisse Menschenkenntnis, Verständnis für individuelle Unterschiede und Wahrnehmungen und ein angeborenes Bedürfnis für Harmonie. Ich bin sicherlich auch hilfsbereit und habe für jeden ein offenes Ohr – da kommt mir mein Psychologiestudium natürlich zu Gute. Ich denke, ich kann insgesamt dabei helfen, dass alles einigermaßen harmonisch und erträglich für jeden abläuft.

Wie reagierst Du in Konfliktsituationen?
Anfangs sehr ruhig und lösungsorientiert. Aber wenn mich jemand auf die Palme bringt, kann ich auch schon mal ein bisschen harscher werden. Wenn ich richtig sauer werde, muss ich mich der Situation schon entziehen, sonst platzt mir der Kragen!

Wen wirst Du am meisten vermissen?
Die Menschen, die mir nahestehen, und meinen Hund.

Wenn Du die Wahl hättest: Mit wem würdest Du gerne im Haus wohnen und warum?
Da fällt mir jetzt niemand konkretes ein. Ich mag halt gerne richtige Typen: Originale, die sich nicht verbiegen lassen und dazu stehen wie sie sind! Jemand, wie mein lieber Freund Gunter – Gott hab ihn selig. Nicht einfach, ehrlich und direkt. Ich kann mich an Situationen mit ihm erinnern, wo ich am liebsten im Erdboden versunken wäre, aber dann auch gleich wieder gedacht habe: So ist er halt und das ist auch das Besondere an ihm – er war ein wirklich toller Mensch!

Mit wem würdest Du nur ungern das Haus teilen und warum?
Ich werde jetzt keine Namen nennen, aber da fallen mir ein zwei Personen ein, auf die kann ich gut verzichten. Ich hasse falsches Getue und einen übersteigerten Drang nach Aufmerksamkeit. Da ist meine Laune schnell im Keller.

Du wechselst für „Promi Big Brother“ die Kameraseite: Was hast Du Dir für die Zeit vorgenommen?
Den Menschen zu zeigen wie ich bin! Dass ich kein einfacher Mensch bin, ist mir durchaus bewusst, und dass viele mich und meine Art nicht mögen auch. Aber ich tue niemandem etwas Böses und bin immer fair und ehrlich. Das Bild, das einige Journalisten von mir zeichnen wollten, entspricht nicht annähernd der Wahrheit. Und ich möchte, dass jeder, der will, sich sein eigenes Bild von mir machen kann. Ich bin so wie ich bin und jeder soll für sich entscheiden können, was er davon hält.
Ich denke, oberstes Gebot für alle die in der Öffentlichkeit stehen – nicht nur im Haus – ist, so authentisch wie möglich zu sein. Jemanden darzustellen, der man nicht ist, wird auf Dauer sehr, sehr anstrengend. Insbesondere im Zeitalter von Internet und Smartphones steht man ja fast rund um die Uhr unter Beobachtung und dann immer eine Rolle zu spielen wird zum einen nicht auf Dauer funktionieren und zum anderen seine Spuren in der Psyche hinterlassen. Das ist es wirklich nicht wert!