Montag, 07. August 2017, 23:50 Uhr

Maggie Lindemann: Frischware aus den USA

Maggie Lindemann ist eine Freundin der klaren Worte: „You see me holding up my middle finger to the world, fuck your ribbons and your pearls, because I’m not just a pretty girl“, singt sie in ihrer Debüt-Single „Pretty Girl“, der Cheat Codes und Cade einen sommerlichen Touch verpasst haben. Und der kommt an: mehr als 150 Millionen Streams bei Spotify und 20 Millionen Views auf YouTube hat der Song bereits!

Maggie Lindemann: Frischware aus den USA
Foto: Warner Music

Der Song, der Text und das Video machen eines deutlich – die US-amerikanische Singer und Songwriterin ist mit ihren 18 Jahren eine toughe junge Frau, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt und ihre eigene Meinung klar und deutlich vertritt. „Ich habe immer etwas zu sagen“, grinst sie. „Selbst dann, wenn es mich in Schwierigkeiten bringt, scheue ich mich nicht, etwas zu äußern, wenn ich das Gefühl habe, dass es gesagt werden muss. Ich funktioniere nicht nach Drehbuch. Ich zensiere mich nicht selbst. Ich habe einigen Scheiß durchgemacht. Ich finde es cool, dass ich vollkommen ich selbst sein kann“.

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Hinter ihrer Single „Pretty Girl“ verbirgt sich mehr als nur ein cooler Pop-Song. Maggie Lindemann will etwas zum Ausdruck bringen, eine Botschaft vermitteln. Der Spruch „Dont‘ judge a book by its cover“ trifft es auf den Punkt – auch hübsche Mädchen haben was auf dem Kasten und können mehr als nur gut aussehen, eigene Meinung inklusive.

„Es geht darum, nur nach seinem Aussehen beurteilt zu werden und dem, was in den sozialen Medien über einen gesagt wird“, erklärt Maggie ihren Song. „Die Leute glauben, dich allein deshalb zu kennen. Dabei ist ein Mensch doch mehr als nur seine physische Erscheinung. Der Song sagt im Grunde: ‚Scheiß drauf!’. Als junge Frau habe ich das Gefühl, dass wir sehr stark nur nach unserem Aussehen beurteilt werden. Dies ist ein Song für alle, denen es ebenso geht.“

Maggie Lindemann: Frischware aus den USA
Foto: Warner Music

Damit trifft Maggie den Nerv der Zeit, wie der Erfolg des Songs beweist: Auf Spotify nehmen die Streams im Minutentakt zu, die Klickzahlen auf YouTube steigen ununterbrochen und aus dem Radio ist der Track nicht mehr wegzudenken.

Eins ist sicher: Auch in Zukunft wird Maggie Lindemann weiterhin das sagen, was ihr in den Sinn kommt und ein wenig Haltung in die Popmusik bringen – und sie wird damit ihre Spuren hinterlassen. „Ich will nicht, dass die Leute einfach poppige Songs erwarten, nur weil ich ein Teen-Girl bin. Die Grenzen sind weit offen. Ich mache, was ich will, sage, was ich will und bin, wer ich sein will. Ich hoffe, dass alle, die mich hören, genau dieses Gefühl verspüren.“

Maggie Lindemann