Donnerstag, 10. August 2017, 11:36 Uhr

Matthew McConaughey: "Ich wollte Rollen spielen, die mir Angst machen"

Hollywood-Star Matthew McConaughey ist bekanntlich ein Mann der Extreme. Wenn er nicht auf seiner Ranch in Texas entspannt, verbringt er seine freie Zeit gerne mal mit Wüstendurchquerungen oder Dschungelexpeditionen.

 Matthew McConaughey: "Ich wollte Rollen spielen, die mir Angst machen"
Matthew McConaughey mit Gattin Camila. Foto: Andres Otero/WENN.com

Der 46-Jährige ist ab heute in „Der dunkle Turm“ erstmals als Bösewicht in den deutschen Kinos zu sehen. Im Interview mit der deutschen Ausgabe von ‚GQ‘ spricht er über Glück und Freiheit und erklärt, warum er nur noch Rollen spielt, die ihm Angst machen. „Es war einfach so, dass ich irgendwann gemerkt habe, dass mein Privatleben viel aufregender ist als das, was ich in meinen Filmen so mache. Ich wollte Rollen spielen, die mir Angst machen, die mich richtig durchschütteln. Ich sehnte mich nach Figuren, für die ich eine Art von Besessenheit entwickeln kann.“

 Matthew McConaughey:
Der dunkle Turm. Foto: SonyPictures

Der 46-Jährige plaudert auch darüber, was seine Rollen für ihn bedeuten: „Ich liebe meine Obsessionen. Ich bin am glücklichsten, wenn ich etwas habe, von dem ich besessen bin. Das gibt mir Klarheit. Es hilft dabei, sich zu konzentrieren, den ganzen anderen Kram auszublenden und sich wirklich nur auf eine Sache zu fokussieren.“ Wovon er besessen ist? „Frei sein, frei von Verpflichtungen, nach meinen eigenen Regeln leben. Und dann ist da meine Familie. Ich habe mich für Familie entschieden, um als Mann zu wachsen.“