Donnerstag, 10. August 2017, 10:18 Uhr

Sarah Knappik bei "Promi Big Brother": "Da werde ich zum Tier!"

Freitagabend startet „Promi Big Brother“ mit einer neuen Staffel. Unter den Gefangenen in der Isolationshaftanstalt auch Sarah Knappik, die schon alles mitgenommen hat, was das Privatfernsehen so hergibt – vom „Dschungelcamp“ bis zur „Promi Shopping Queen“ war alles dabei: „Wild Girls“, „Die Model WG“, „Das perfekte Promi-Dinner“, „Kocharena“, „mieten, kaufen, wohnen“, „GZSZ“ usw usf.

Sarah Knappik bei Promi Big Brother:  "Da werde ich zum Tier!"
Foto: SAT.1/Willi Weber

Die 30-Jährige ehemalige GNTM-Kandidatin freut sich auf das Leben im Haus: „Mein letztes Projekt, bei dem ich 24 Stunden gefilmt worden bin, war 2011. Seitdem hat sich einiges bei mir getan. Für mich ist es spannend, wie ich die Situation diesmal meistern werde, weil ich auch älter geworden bin: erwachsener, reifer, entspannter und auch ein bisschen ruhiger.“ Im Interview mit SAT.1 verriet das Mädel, das wohl nie aus der It-Girl-Ecke rauskommen wird, mehr. Hier ein Auszug.

Warum ziehst Du ins „Promi Big Brother“-Haus ein?
Warum ich ins Haus gehe ist mein Geheimnis, aber ihr werdet es alle erfahren (lacht). Nein, ich wollte schon immer zu „Big Brother“, weil ich Realityformate liebe, wie man weiß – ich habe nämlich schon fast alle gemacht. Ich freu mich einfach drauf!

Wie ist es, unter 24-Stunden-Beobachtung zu stehen?
24 Stunden beobachtet zu werden ist auf jeden Fall eine richtige Herausforderung, das ist nicht einfach.

In welcher Situation wärst Du lieber unbeobachtet?
Ich habe nichts zu verbergen. Ich bin wie ich bin, ich liebe mich selbst wie ich bin, ich komme mit mir super klar und bin mit mir im Reinen. Und alles, was im Haus passiert, macht jeder normale Mensch auch: Jeder geht duschen, nur wird man jetzt eben noch erfahren, wie ich meine Haare mache, welches Shampoo ich benutze und ob ich mir die Beine rasiere oder nicht.

Wie bereitest Du Dich auf die zwei Wochen „Isolation“ vor?
Wenn ich ehrlich bin: so gut wie gar nicht. Nur so Kleinigkeiten, wie vorher weniger Espresso zu trinken. „Promi Big Brother“ ist ja immer anders und unberechenbar, da ist es sowieso schwierig, sich darauf vorzubereiten. Ich habe vorher noch so viel zu tun, dass ich mich einfach freue, wenn ich ins Haus einziehe und dann erstmal kein Handy und Internet mehr habe und mich einfach auf die Gegenwart konzentrieren kann.

Womit kann man Dich im täglichen Zusammenleben auf die Palme bringen?
Das kommt ganz auf die Situation an. Ich kann es zum Beispiel überhaupt nicht leiden, wenn sich so eine Gruppendynamik bildet und alle auf einen Schwächeren losgehen oder sowas. Da werde ich zum Tier.

Sarah Knappik bei Promi Big Brother: "Da werde ich zum Tier!"
Foto: SAT.1/Willi Weber

Welche Eigenschaften bringst Du in die „Hausgemeinschaft“ mit ein?
Gute Laune und positives Denken. Ich bin auf jeden Fall ein korrekter Kumpel, kann viel reden, aber ich kann auch gut zuhören. Und mich interessieren die Geschichten von den Leuten.

Wie reagierst Du in Konfliktsituationen?
Ich bin brutal, aber nur verbal (lacht). Ich kann gut meine Meinung sagen und kontern. Wenn sich Konflikte ergeben, bin ich niemand der wegguckt – auch im echten Leben nicht. Wenn ich etwa sehe, dass ein Mann eine Frau schlägt, gehe ich dazwischen. Da bin ich völlig schmerzbefreit. Aber ich bin gar nicht auf Krawall gebürstet. Ich möchte mich als Person zeigen, wie meine Freunde mich kennen und lieben: Sarah, der witzige Lebemensch.

Wenn Du die Wahl hättest: Mit wem würdest Du gerne im Haus wohnen und warum?
Schwierige Frage. Stefan Raab (lacht)?! Mit dem würde ich mich jedenfalls gern mal unterhalten. Der hat richtig viel geschaffen, geiler Typ!

Wie willst Du für Stimmung im Haus sorgen?
Das kann ich jetzt noch nicht beantworten, das wäre ja Berechnung und nicht authentisch. Und ich habe ja keine Ahnung, wer wirklich drin ist und auf wen ich mich da einstellen muss. Ich fahre jetzt schön weg und gehe dann mit gutem Schwung und meiner positiven Art rein und guck einfach mal, was passiert. Der Rest ergibt sich aus der Situation heraus. Alles andere wäre berechnend und ein falsches Spiel. Deswegen glaube ich auch, dass manche Sachen für Leute, die Reality-Fernsehen gemacht haben, blöd gelaufen sind, weil sie einfach zu berechnend reingegangen sind.