Freitag, 11. August 2017, 19:58 Uhr

„Es“-Remake: Stephen King wurde gar nicht um Rat gefragt, aber...

Der Horrorfilm ‚Es‘ mit dem Killer-Clown Pennywise basiert bekanntlich auf dem Roman von Horrorkönig Stephen King (69). Da möchte man doch denken, dass die Zuständigen hinter der Neuauflage des Streifens während der Dreharbeiten auch einmal den Schriftsteller konsultiert hätten. Aber weit gefehlt.

„Es“-Remake: Stephen King wurde gar nicht um Rat gefragt, aber...
Foto: Warner Bros.

Wie dieser nämlich gegenüber dem ‚Variety’-Magazin verriet, habe er absolut keinen Einfluss darauf gehabt und Regisseur Andrés Muschietti hätte ihn auch nie dazu kontaktiert. Stephen King erzählte: „Ich war überhaupt nicht beteiligt. Ich habe ihnen alles Gute gewünscht.“

Und der Horror-Autor fuhr scherzend fort: „Oh je, ich glaube, dass sie mir davon nicht einmal irgendeinen Werbeartikel geschickt haben! Aber vielleicht ist das eine gute Sache. Ich habe den Film gesehen, er ist großartig.“

Für ‚Der dunkle Turm’ sei es dagegen ganz anders gewesen und Stephen King in den Mittelpunkt gerückt worden. ‚Digital Spy’ zufolge hätte dieser Streifen bei seiner US-Kinopremiere (US-Kinos: 6. August, hier: gestern) aber offenbar die Erwartungen an Ticketverkäufen wohl nicht erfüllt und auch die Kritiken seien vernichtend. Ist Stephen Kings Nicht-Beteiligung bei der Neuverfilmung von ‚Es’ angesichts dessen als „gutes Omen“ zu werten? Das bleibt abzuwarten. Das Remake des Horrorstreifens mit Bill Skarsgård (27) als Killer-Clown kommt am 21. September in die deutschen Kinos. (CS)

„Es“-Remake: Stephen King wurde gar nicht um Rat gefragt, aber...
Foto: Warner Bros.