Samstag, 12. August 2017, 16:18 Uhr

"Ninja Warrior Germany" startet mit 150 Tonnen Stahl in Runde 2

Mit mehr Sendungen, neuen, anspruchsvolleren Hindernissen und topmotivierten Athleten startet „Ninja Warrior Germany“ heute Abend in die 2. Staffel. RTL zeigt ingesamt sieben Vorrunden, ein Halbfinale und das große Finale, erneut moderiert und kommentiert von Frank „Buschi“ Buschmann, Jan Köppen und Laura Wontorra.

"Ninja Warrior Germany" startet mit 150 Tonnen Stahl in Runde 2
Dominik Winkel aus Düren. Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius

In der ersten von 7 Vorrunden plus Halbfinalqualifikation treten heute 50 Athleten im härtestesten TV-Sport-Parcours an: Unter anderem dabei: Christian Kirstges im Kostüm von „Flash“, die „Turtles“-Zwillinge Sabri und Soubhi Kabdani, Colin Leathers mit Wrestler-Maske, der erste „Bachelor“ Paul Janke sowie das bereits aus Staffel 1 bekannte „deutsche Wolfpack“ Max Sprenger, Andreas Wöhle und Sladjan Djulabic, die sogar noch zwei Trainingskollegen mitbringen.

Zahlen und Fakten:
– 13.000 Menschen haben sich beworben.
– 2.000 wurden gecastet.
– 350 Athleten treten in der Show an.
– 28 kommen ins Finale.

– 38 Sportler sind zum zweiten Mal dabei – darunter auch Oliver Edelmann, der „Last Man Standing“ aus 2016.
– 18 Athleten stammen aus Österreich, 13 aus der Schweiz, und je einer aus Großbritannien und den USA.
– 59 Jahre alt ist Rainer Pacholek aus Marl – damit ist er der älteste Teilnehmer in dieser Staffel. Er tritt in Show 4 an.
– 50 Jahre alt ist die älteste Frau unter ihnen – Daniela Baumann aus Richterswil/Schweiz ist in Folge 6 dabei.
– 18 Jahre jung ist die jüngste Teilnehmerin Schülerin Annika Werner aus Hilden, die erst am 1. Juni 2017 ihren 18. Geburtstag feierte und in Show 1 an den Start geht.

"Ninja Warrior Germany" startet mit 150 Tonnen Stahl in Runde 2
Oliver Edelmann aus Pfungstadt war schon letztes Jahr bei Ninja Warrior Germany dabei. Wie weit wird er es diesmal schaffen? Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius

Die rasante Sportshow wurde vom 12. bis 25. Juni 2017 von Norddeich TV in der „dm-arena“ in Karlsruhe aufgezeichnet. Rund 30 Mitarbeiter haben den Parcours innerhalb von knapp zwei Wochen aufgebaut und dabei u. a. 150 Tonnen Stahl verbaut. Für die Konstruktion eines kompletten Parcours schlagen etwa 2.000 Arbeitsstunden zu Buche. Nach jedem Produktionstag wurden durchschnittlich 4 Parcours-Elemente ausgetauscht oder modifiziert, sowie vom TÜV Süd sicherheitsgeprüft.

Für das Halbfinale und das Finale wurden die Parcours innerhalb von 30 Stunden komplett überarbeitet und sicherheitsgeprüft. Der gesamte Parcours mit allen Hindernissen reist in vier großen LKW durch Europa. Nächste Station nach Deutschland ist Budapest.

Und so funktioniert die Show:
In jeder der 7 Vorrunden treten 50 Athleten im ersten, sechsteiligen Parcours an. Die Finisher dieses Parcours bzw. mindestens 20 Athletinnen/Athleten (finishen weniger als 20, qualifizieren sich die, die in der kürzesten Zeit am weitesten gekommen sind) dürfen sich in der anschließenden Semifinalqualifikation (5 weitere Hindernisse in der gleichen Sendung) nochmals beweisen. Die 56 besten (8 Athleten aus jeder der 7 Sendungen) schaffen es schließlich ins Halbfinale mit neun neuen Hindernissen.

Im großen Finale stehen schließlich die nach ihrer Leistung im Parcours besten 28 Athleten und können sich Hoffnung auf den Titel Ninja Warrior machen.

"Ninja Warrior Germany" startet mit 150 Tonnen Stahl in Runde 2
Soubhi (l.) und Sabri Kabdani aus Lüdenscheid. Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius

Doch dafür müssen sie einen alles abfordernden Final-Parcours mit 18 Hindernissen bezwingen, an dessen Ende der über 20 Meter hohe „Mount Midoriyama“ steht. Und nur, wer es im Finale bis auf den „Mount Midoriyama“ schafft, wird der erste deutsche Ninja Warrior werden und neben dem Titel auch die Siegprämie in Höhe von 200.000 Euro einstreichen können.

„Sasuke“ ist der japanische Titel von „Ninja Warrior“. Von Japan aus hat die Show weitere Länder in der ganzen Welt erobert. Bisher hat der Parcours Station gemacht in den USA, Spanien, den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Schweden, der Türkei, China, Vietnam, Malaysia und Singapur. Die nächsten internationalen Stationen sind Ungarn und Österreich. In den USA dauerte es sieben Jahre, bis ein Athlet den „Mount Midoriyama“ bezwingen konnte und Isaac Caldiero der erste amerikanische „Ninja Warrior“ wurde.

"Ninja Warrior Germany" startet mit 150 Tonnen Stahl in Runde 2
Ex-Bachelor Paul Janke aus Seelze soll als Promi fürtein bißchen Quote sorgen. Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius