Samstag, 12. August 2017, 9:56 Uhr

Taylor Swift im Grapsch-Prozess: Teilsieg

Taylor Swift konnte vor Gericht einen Teilsieg erzielen. Die Sängerin Am Dienstag (8. August) begann in Denver, Colorado, vor dem Bundesgericht der Prozess gegen den Radio-DJ David Mueller, der die Sängerin angeblich am Po berührt haben soll.

Taylor Swift im Grapsch-Prozess: Teilsieg
Foto: ATP/WENN.com

Dieser hatte die ‚Bad Blood‘-Interpretin bereits im September 2015 verklagt, da ihre Anschuldigungen, dass er ihr während eines Meet-and-Greets bei einem Konzert 2013 unter den Rock gegriffen haben soll, ihn angeblich den Job beim Radiosender ‚KYGO‘ in Denver gekostet haben. Swift bleibt bei ihrer Aussage, sie sei sexuell belästigt worden. Nach dem Richterentscheid am Freitag hat Mueller in dem seit Montag laufenden Prozess nicht aufzeigen können, dass Swift an seiner Entlassung schuld war./strong> In seiner Klage gegen Swift und ihr Team behauptete er, deren Anschuldigungen hätten zu der Kündigung geführt.

In den Unterlagen heißt es von Swifts Seite: „Während seiner Begegnung mit Frau Swift griff Mueller vorsätzlich unter ihren Rock und begrapschte einen intimen Teil ihres Körpers auf unangemessene Weise, gegen ihren Willen und ohne ihre Erlaubnis, mit seiner Hand.“ Anschließend wurde er aus dem Gebäude entfernt und war zwei Tage später seinen Job los.

Das Urteil darüber, ob er sie sexuell belästigt hat, steht derzeit noch aus. (Bang/dpa)