Sonntag, 13. August 2017, 18:26 Uhr

Christian Bale: "Wenn man mich als Arschloch bezeichnet, ist es okay"

Christian Bale ist neben Oscar Issac der Star in dem neuen Film „The Promise“, in dem es um den Völkermord an den Armeniern geht. Das gefällt natürlich der türkischen Regierung gar nicht, die den Genozid bis heute leugnet, schon im Vorfeld pfiff dem Projekt eisiger Wind entgegen.

Christian Bale: "Wenn man mich als Arschloch bezeichnet, ist es okay"
Foto: Capelight

Bale, der bereits seit 35 Jahren im Filmgeschäft ist, sagte dazu im Gespräch mit dem ‚Playboy‘: „Es ist eine Schande, dass noch immer darüber debattiert wird, ob dieser Völkermord tatsächlich stattgefunden hat.“ Und was sagt er dazu, dass die Türkei diesen Massenmord nicht anerkennt? „Das ist genauso absurd wie die Tatsache, dass es in Amerika noch Politiker gibt, die den Klimawandel anzweifeln. Wir leben in einer seltsamen Welt…“

In der Branche galt Bale jahrelang als „schwierig“. Dies gestand sich der 43-Jährige nun auch selbst ein: „Ich war früher nicht ganz einfach. Und bin es vielleicht auch heute nicht. Wenn man mich als Arschloch bezeichnen möchte, ist es okay.“ Ihm sei es nämlich auch „wirklich völlig egal, was andere Leute über mich sagen, solange ich sklbst mit mir im Reinen bin. Und das bin ich.“

Christian Bale: "Wenn man mich als Arschloch bezeichnet, ist es okay"
Foto: Capelight

Christian Bale: Seine 10 berühmtesten Filme

Velvet Goldmine (1989)
The Machinist (2004)
Batman Begins (2005)
Prestige – Die Meister der Magie (2006)
Rescue Down (2006)
The Dark Knight (2008)
The Fighter (2010)
The Dark Knight Rises (2012)
American Hustle (2013)
The Big Shoirt (2015)