Sonntag, 13. August 2017, 9:49 Uhr

Moses Pelham über seinen größten Ausrutscher

Moses Pelham spricht über seinen größten Ausrutscher vor 20 Jahren. Vor einigen Wochen lernten die deutschen Fernsehzuschauer den 46-jährigen Musiker in der Show ‘Sing meinen Song’ als einen einfühlsamen, sympathischen Musiker kennen, der sogar Kollegin Lena Meyer-Landrut zu Tränen rührte.

Moses Pelham über seinen größten Ausrutscher
Foto: Iveta Rysava/WENN.com

Vor zwei Jahrzehnten sah das aber noch ganz anders aus! Denn damals hatte der Sänger Moderator Stefan Raab auf einer Echo-Verleihung das Nasenbein gebrochen, weil der ihn zuvor in seiner Sendung ‘TV total’ als „Möschen“ bezeichnet hatte. Die Folge: Pelham musste später rund 50.000 Mark Strafe zahlen. Doch wie denkt der Frankfurter heute darüber?

Pelham gegenüber ‘Bild’: „Das war vielleicht ein bisschen unglücklich. Mir wäre lieber gewesen, es wäre nicht so weit gekommen.“ Aber Reue käme dabei trotzdem nicht auf: „Es gibt einen Haufen Sachen, die ich heute nicht mehr machen würde. Aber diese Momente sind natürlich auch Teil des Menschen, der heute hier sitzt. Und ich will meine Zeit nicht damit vergeuden, etwas zu bereuen. Ich kann beim nächsten Mal, wenn ich in einer vergleichbaren Situation bin, besser reagieren.“

Nach seiner 1998 begonnenen Album-Trilogie ‘Geteiltes Leid’ hat Pelham am Freitag (11. August) erstmals eine ganz andere Platte veröffentlicht. Doch was hat der namentliche Neuanfang zu bedeuten? Pelham erklärt gegenüber ‘Gala’: „Zunächst, dass ich eine Platte machen konnte, die sich von der Überschrift her nicht mit Leid auseinandersetzt. Obwohl das ohnehin ein großer Bestandteil meiner Kunst ist: festzuhalten, was mich irritiert, stört, belastet oder was auch immer. Aber auch darüber hinaus zu schauen. Ich bin immer auch auf der Suche nach positiven Dingen, einer gewissen Konstruktivität, die mich weiterbringt. Nach neuen Dingen Ausschau zu halten, hat mir schon sehr gut getan.“