Montag, 14. August 2017, 16:49 Uhr

Jennifer Aniston: „Vielleicht sind Klatschmagazine irgendwann tot“

Hollywoodstar Jennifer Aniston (48) und die Frage: „schwanger oder nicht?“ wurde zuletzt bekanntlich häufig von diversen Gazetten aufgegriffen und diskutiert. Der Körper der Ex-Gattin von Brad Pitt (53) steht daher ständig im Fokus und jede noch so kleine Gewichtszunahme wird registriert und die entsprechende Story dazu verfasst.

Jennifer Aniston: „Vielleicht sind Klatschmagazine irgendwann tot“
Foto: FayesVision/WENN.com

Das veranlasste die Schauspielerin dann auch, letztes Jahr ein Essay über ‚Body Shaming’ zu schreiben. Gegenüber der ‚Vogue’ verriet sie jetzt, ob sie seither eine positive Veränderung zu diesem Thema bemerkt hätte. Die Gattin von Justin Theroux (46) erklärte: „Ich denke nicht, dass es viel besser wird. Ich glaube, das Problem sind die Tabloids und die Gossip-Kolumnen, die den menschlichen Körper in Kategorien stecken. Entweder lassen sie sich über Gewichtszunahme aus, über den Körper allgemein oder darüber, dass man keine Kinder hat. Es ist eine komische Obsession, die die Leute haben und ich verstehe nicht genau, warum sie öffentliche Leute, die einen unterhalten nehmen und sie zerreißen und mobben müssen?“

Sie frage sich, warum man jungen Frauen so etwas vermittele. Es sei unglaublich schädigend. Um mit den ständigen Geschichten über eine Schwangerschaft oder Nicht-Schwangerschaft umgehen zu können, habe sie schließlich ihre Perspektive verändert und sagt sich jetzt nur: „Wen interessierts?!“

Man müsse sich einfach nicht um die ganzen Geschichten da draußen kümmern, so der einstige ‚Friends’-Star weiter und sich sagen, dass man trotzdem perfekt ist, so wie man eben ist: „Man muss diesen Lärm ausschalten, was für mich kein Problem ist, weil ich einfach weiß, dass ich glücklich und gesund bin und alles mache was ich kann, um in der Welt und den Leuten mit denen ich arbeite gegenüber gut zu sein. Aber es ist schwer. Es ist etwas, wonach die Leute süchtig sind: Bösartige Geschichten. Vielleicht werden Klatschmagazine irgendwann tot sein. Wer hätte jemals gedacht, dass Donald Trump Präsident der USA werden würde? Ich nicht. Ich kann so gut wie nichts mehr vorhersagen.“

Nachdem der Voyeurismus der Leute und das Bedürfnis nach Eskapismus durch Klatschgeschichten jedoch nicht weniger, sondern eher mehr zu werden scheint, ist die These, dass Gossip-Magazine irgendwann nicht mehr gefragt sind gewagt. Diskussionsbedarf erscheint eher bei der Frage zu herrschen, ob sich auch weiterhin die „Papierform“ durchsetzen wird…(CS)