Montag, 14. August 2017, 8:37 Uhr

Wyclef Jean: Familie und Freunde zählen mehr als Geld

Wyclef Jean (48) glaubt, dass die Musik sein Leben gerettet hat. Der ehemalige Produzent der Black Eyed Peas hatte keine leichte Jugend. Der gebürtige Haitianer zog mit seinen Eltern nach Brooklyn, New York, und begann eine enge Beziehung mit der Musik.

Wyclef Jean: Familie und Freunde zählen mehr als Geld
Foto: Marta Szczesniak/WENN.com

In diese konnte er sich oft hineinflüchten, wenn es einmal nicht so leicht war. Der Künstler, der auch schon mit Michael Jackson, Carlos Santana und Simply Red zusammenarbeitete, spricht im Interview mit dem ‚Q‘-Magazin über die Bedeutung der Musik für ihn: „Musik kann dein Leben retten. Buchstäblich […] Als ich zuerst anfing, Musik zu spielen, rettete es mein Leben. Wenn du als Teenager in diesen Gemeinschaften bist, gab mir Musik einen Zufluchtsort.“

Der Gründer der Fugees fand sich selbst „durch Poesie, durch Töne“ – und lenkte sich so davon ab, im „Block“ zu sein. Durch die Musik entkam er gefährlichen Situationen: „In Zeiten, wenn es Schießereien gab, habe ich das um 15 Minuten verpasst, weil ich entschieden hatte, dieses Jimi Hendrix-Solo zu üben.“ Nun, als erfolgreicher Künstler, sei es Jean sehr wichtig, langanhaltende Musik zu machen. Für ihn ist es bedeutend, ein „kulturelles Phänomen“ zu erschaffen. Privat hingegen zählen für ihn einzig „Familie und Freunde“, statt Geld.

Der Hip-Hop-Star kommt übrigens Anfang September nach Berlin zur Bread & Butter und soll dort u.a. einen Vortrag halten.