Dienstag, 15. August 2017, 21:50 Uhr

James Cameron: Der Terminator entstand im Bett

James Cameron träumt von seinen Filmen schon vor der Produktion. Der Oscar-Preisträger hat die Dreharbeiten der erfolgreichsten Filme der Welt geleitet, zu denen unter anderem ‚Titanic‘, ‚The Terminator‘ und ‚Avatar‘ gehören.

James Cameron: Der Terminator entstand im Bett
Foto: WENN.com

Doch wer denkt, dass die Geschichten in seinem Büro entstanden sind, der täuscht sich. Denn wie der 62-jährige Filmemacher nun der Zeitung ‚Metro‘ verriet, lief alles ganz anders ab: „‚The Terminator‘ entstand aus einem Traum heraus, in dem es um eine Art Totenfigur ging. Es war ein Skelett aus Chrom, das aus dem Feuer stieg. Die Idee zu ‚Avatar‘ bekam ich durch Träume während meiner Schulzeit, als ich viel über biolumineszierende Wälder nachdachte. Noch immer wache ich aus meinen Träumen auf und denke, dass das ein ziemlich guter Film werden könnte.

Zum Beispiel hatte ich wiederkehrende Träume, in denen ich von einem Tsunami getötet wurde. Deshalb drehte ich ‚Abyss – Abgrund des Todes‘, in dem es am Ende einen riesigen Tsunami gab. Und von da an träumte ich nie wieder davon.“

Aktuell arbeitet Cameron an den vier Fortsetzungen seines im Jahre 2009 veröffentlichten Fantasyfilms ‚Avatar‘, die ihm viel Mühe und Arbeit kosten: „Seit September arbeiten wir mit der Besetzung an den Filmen und seitdem hatte ich nicht einmal frei. Eigentlich arbeite ich seit drei Jahren durch. Wir arbeiten an dem Design, schreiben vier Drehbücher, designen eine komplette Welt, bauen unsere virtuelle Produktion um und bauen die realen Bühnenbilder.“ Der erste ‚Avatar‘-Film, bei dem Sam Worthington, Zoe Saldana und Sigourney Weaver mitwirkten, spielte vor acht Jahren rund 2,3 Milliarden Euro ein. Die kommenden vier Fortsetzungen sind für den 18. Dezember 2020, den 17. September 2021, den 20. Dezember 2024 und den 19. Dezember 2025 geplant.

James Cameron: Der Terminator entstand im Bett
Foto: Studiocanal

„Terminator 2 – Tag der Abrechnung‘ kommt am 29. August in 3D-Konvertierung zurück in die Kinos.