Freitag, 18. August 2017, 15:28 Uhr

Charts der Woche: Vanessa Mai die neue Nummer 1

Vanessa Mai hat den Schatz am Ende des Regenbogens gefunden: Die Schlagersängerin erobert zum ersten Mal in ihrer Karriere Platz eins der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment.

Charts der Woche: Vanessa Mai die neue Nummer 1
Foto: Becher/WENN.com

Ihr Album „Regenbogen“ überragt die Konkurrenz deutlich. Und es dürfte, wenn man nach den Vorgängern „Für dich“ (54 Mal platziert) und „Wachgeküsst“ (als Wolkenfrei, 33 Mal platziert) geht, auch monatelang die Hitliste zum Leuchten bringen. Mai wurde heute Nachmittag mit dem „Nummer 1 Award der Offiziellen Deutschen Charts“ ausgezeichnet. Sie löst die Genre-Kollegen Amigos ab, die ihr „Zauberland“ an die sechste Stelle verlagern.

Charts der Woche: Vanessa Mai die neue Nummer 1
Foto: Anelia Janeva

Schlager und HipHop, das sind die alles beherrschenden Genres, die nicht weniger als acht der Top Ten-Positionen unter sich aufteilen. Neben Vanessa Mai und den Amigos tritt u.a. Ex-Flipper Olaf in Erscheinung, der an vierter Stelle die „Daumen hoch“ streckt.

Das „Herz“ von Moses Pelham schlägt an zweiter Stelle höher, denn der Deutschrapper feiert seinen bislang höchsten Solo-Erfolg. Als Mitglied von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol.4“ ist er auf der Sieben gleich doppelt vertreten. Blut gegen Blut – „BGB X“ – tauscht HipHopper Massiv an achter Stelle. „Der Löwe“ Manuellsen brüllt auf Position zehn.

Im Single-Ranking gelingt Luis Fonsi feat. Daddy Yankee ein historischer Erfolg: Ihr Sommerhit „Despacito“ führt zum 17. Mal die Tabelle an und zieht mit „Rivers of Babylon“ (Boney M., 1978) gleich. Kein Song war häufiger vorne. Nächste Woche könnte „Despacito“ alleiniger Rekordhalter werden!

Wir vor sieben Tagen holen Axwell & Ingrosso („More Than You Know“) und Imagine Dragons („Thunder“) die weiteren Medaillen. Pop-Röhre meldet sich mit ihrem neuen Song „What About Us“ an achter Stelle zurück.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.