Freitag, 18. August 2017, 14:37 Uhr

Yoko Ono erzwingt Namensverbot für "Yoko Mono" in Hamburg

John Lennons Witwe ist vor Gericht gezogen, weil ein Hamburger Kneipier seinen Laden „Yoko Mono Bar“ nannte. Die New Yorker Künstlerin bekam Recht, der Bar-Besitzer will allerdings Widerspruch einlegen.

Yoko Ono erzwingt Verbot von "Yoko Mono" in Hamburg
Die Künstlerin Yoko Ono wehrt sich. Foto: Jens Kalaene

Wegen einer Klage der John-Lennon-Witwe muss die Hamburger Szene-Kneipe „Yoko Mono Bar“ im Karolinenviertel nach 17 Jahren ihren Namen ändern. Die Künstlerin und Witwe des Beatles-Sängers hatte zuvor über eine Düsseldorfer Anwaltskanzlei gegen den Namen geklagt – er sei ihrem eigenen zu ähnlich, sagte ein Gerichtssprecher heute in Hamburg. Das Hamburger Landgericht gab ihr demnach Recht und stellte am 12. Juli eine einstweilige Verfügung aus, inklusive Strafandrohung über 250.000 Euro. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ über den Fall berichtet.

Jens Kristian Peichl, der Anwalt des Barbesitzers Nima Garous-Pour, hält die Entscheidung des Gerichts für falsch – von einer Verwechslungsgefahr könne keine Rede sein. Er kündigte deshalb heute an, Widerspruch einzulegen. Vorerst habe man sich jedoch an das Verbot gehalten und den Namen „Yoko“ überklebt.

Ob der Widerspruch erfolgreich sein wird oder nicht, eine Zukunft gibt es für die nunmehr „Mono Bar“ nicht: Seit dem vergangenen Wochenende ist sie geschlossen, bestätigte Peichl. Grund hierfür sei nicht Yoko Ono, sondern ein jahrelanger Streit zwischen Garous-Pour und dem Vermieter, in dessen Folge der Mietvertrag gekündigt wurde. (dpa/KT)

Unsere (nicht ganz ernstgemeinten) 10 Namensvorschläge:

Joko Mono Bar
Yoko Hama Bar
Yo Komono Bar
Yoko Kimono Bar
Joko Homo Bar
Jo Kohama Bar
Jojo Ohno Bar
Jo Komono Bar
Joko Oh no! Bar
Yoko Phono Bar