Samstag, 19. August 2017, 17:13 Uhr

Cara Delevingne: "Ich hatte immer wundervolle Verbindungen zu Teenies"

Model Cara Delevingne (25) hat sich vorgenommen, jungen Leuten dabei zu helfen, offener über die eigenen Gefühle zu sprechen. Sie selbst gibt zu, dass sie als Teenager große Probleme damit hatte, in seelischen Notsituationen andere Leute um Hilfe oder Unterstützung zu bitten.

Cara Delevingne: "Ich hatte immer wundervolle Verbindungen zu Teenies"
Foto: WENN.com

Als Teenie hätte Delevinge sich sehr allein gefühlt, da sie sich nicht ausdrücken konnte. Sie schämte sich für ihre Emotionen. Dies wolle sie nun bei anderen jungen Menschen verhindern, erklärte sie dem „Elle“-Magazin. „Es fühlte sich so an, als ob ich komplett alleine wäre und ich konnte mich selbst nicht ausdrücken, weil ich mich für meine Emotionen geschämt habe.“

Cara erklärte ferner: „Die Teenager-Zeit war für mich am härtesten, vor allem die Zeit in der Schule. Ich habe niemanden um Hilfe gebeten und ich habe wirklich gekämpft.“ Ihre wichtigste Lektion wäre es gewesen, zu lernen, über die eigenen Gefühle offen zu sprechen. „Ich lerne immer noch wie das geht.“

Sie wolle Kinder zeigen, dass Gefühle und Verwundbarkeit wichtig sind und darüber gesprochen werden sollte. „Wir sind allein, aber wir sind alle zusammen. Wir sind alle Menschen, die die gleichen Dinge durchmachen.“

Die 25-Jährige wird neben Model und Schauspielerin nun auch noch zur Autorin. Im Oktober erscheint ihr Debütroman „Mirror, Mirror“ (dt. „Spiegel, Spiegel“) für junge Erwachsene. Die Inspiration für das Buch sei ihre „wunderbare Verbindung“ mit Teenagern. Sie hoffe, dass der Roman bei den Problemen helfen kann, die sich Jugendlichen ausgesetzt sehen, darunter Esstörungen. „Du weißt, du kannst eine Stimme für Teenager sein, weil sie auch so gelitten haben, wie du damals.“

Für Cara ist es wichtig, ein positves Vorbild zu sein. „Wenn du Teenager bist, willst du Idole haben. Kids, die starke, positive Vorbilder haben, können viel mehr aus sich herausgehen.“ (SV)