Sonntag, 20. August 2017, 19:59 Uhr

Diane Keaton: Hier hat sie am meisten versagt

Die Chemie muss stimmen in der Liebe. Hollywoodstar Diane Keaton hat da so ihre Erfahrungen gemacht.

Diane Keaton: Hier hat sie am meisten versagt
Diane Keaton und Brendan Gleeson in „Hampstead Park“. Foto: Splendid

Die berühmte Schauspielerin schätzt sich selbst als wenig geeignet für eine langfristige Partnerschaft ein. „Ich habe in meinen Liebesbeziehungen nicht wirklich geglänzt“, sagte die Oscar-Preisträgerin („Der Stadtneurotiker“) der „Süddeutschen Zeitung“.

Sie erzählte: „Partner müssen zu Freunden werden, sich einander anpassen und sich gegenseitig unterstützen. Darin bin ich allerdings ziemlich schlecht.“ Sie sei immer diejenige gewesen, die Unterstützung gebraucht habe, sagte die 71-Jährige. „Außerdem ist Sex eine ziemlich komplizierte Angelegenheit.“ Denn die Menschen hätten in verschiedenen Phasen des Lebens unterschiedliche Vorstellungen von Sex. „Diese Fantasien verändern sich permanent, das macht es schwierig, sich langfristig auf der gleichen Ebene zu bewegen.“

Diane Keatons neuer Film „Hampstead Park“ kommt am Donnerstag in die deutschen Kinos. Darin geht es um die Beziehung zweier sozialer Außenseiter. Die eigenwillige Amerikanerin Emily Walters (Diane Keaton) passt nur auf den ersten Blick in die gediegene Nachbarschaft Hampsteads und findet ihre affektierten Freundinnen zunehmend öde. Als Emily eines Tages zufällig beobachtet, wie ein Fremder im Park von einer Gruppe Schläger attackiert wird, beschließt sie, zu handeln: Sie ruft die Polizei und kümmert sich um ihn.

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte um ein ungleiches Pärchen – fern von gesellschaftlichen Konventionen und Zwängen. (dpa/KT)