Donnerstag, 24. August 2017, 22:13 Uhr

Preview "Die Vierhändige": Hochexplosiv mit jähen Wendungen

Die fesselnde Geschichte um Sophie und ihre Schwester Jessica – brillant besetzt mit Friederike Becht und Frida-Lovisa Hamann sowie Christoph Letkowski feierte ja bereits beim Filmfest München Weltpremiere und wird am 30. November 2017 in den Kinos starten.

Preview "Die Vierhändige": Hochexplosiv mit jähen Wendungen
Foto: Camino

Eine außergewöhnliche Geschichte, virtuos und fesselnd erzählt: Der Film dringt tief in das Trauma zweier Schwestern ein und verfolgt ihren inneren und äußeren Kampf mit großer emotionaler Glaubwürdigkeit und Intensität.

„Die Vierhändige“ zieht alle Register des Genres und treibt seinen Plot dynamisch und mit immer neuen Twists voran – behält dabei aber immer seinen erzählerischen Kern im Auge: den hochexplosiven Konflikt zwischen zwei jungen Frauen und ihr Ringen mit einer schicksalhaften Vergangenheit.

Und darum geht’s: Die Schwestern Sophie und Jessica werden als Kinder Zeuge eines brutalen Verbrechens. Jessica verspricht daraufhin der jüngeren Sophie, immer auf sie aufzupassen. Doch 20 Jahre später ist aus dem Versprechen eine Besessenheit geworden. Während Sophie versucht, Pianistin zu werden und sich ein Leben frei von Ängsten aufzubauen, leidet Jessica unter Wahnvorstellungen, fürchtet überall eine Bedrohung.

Als die Täter von damals auf freien Fuß kommen, ist Jessica entschlossen, sie zu finden. Ein Unfall aber verändert alles und verwandelt Jessicas Versprechen, immer auf ihre kleine Schwester aufzupassen, in einen existentiellen Alptraum.

Preview "Die Vierhändige": Hochexplosiv mit jähen Wendungen
Foto: Camino

Regisseur und Drehbuchautor Oliver Kienle zählt zu den großen deutschen Filmtalenten. Sein Langfilmdebüt „Bis aufs Blut“ sorgte 2010 für Furore und wurde mit den wichtigsten Nachwuchspreisen ausgezeichnet.