Samstag, 26. August 2017, 18:36 Uhr

O.J. Simpson wäre fast der Terminator geworden

Filmemacher James Cameron verrät, dass O. J. Simpson fast als Terminator gecastet worden wäre. Der 63-jährige Regisseur startete 1984 mit dem Klassiker-Franchise ‚Terminator‘ und Arnold Schwarzenegger in der Rolle des Killerandroiden, der aus der Zukunft kommt, um Sarah Connor (Linda Hamilton) zu töten.

O.J. Simpson wäre fast der Terminator geworden
O.J. Simpson 1999. Foto: WENN/ Manny Hernandez

Der Streifen wurde bekanntlich zum Hit und verhalf Schwarzenegger als Publikumsliebling zum Hollywood-Durchbruch. Jedoch hätte das Ganze auch völlig anders aussehen können, da ursprünglich ein anderer Kandidat für die Rolle der Killermaschine in Frage kam: Mike Medavoy bot nämlich dem Schlagzeilen-machenden ehemaligen ‚NFL‘-Spieler und Schauspieler O. J. Simpson an, den Terminator verkörpern zu dürfen. Dies wurde jedoch von Cameron persönlich gestoppt, da er die Idee eines dunkelhäutigen Mörders, der eine weiße Frau töten möchte, in der damaligen Zeit sehr unpassend fand.

Gegenüber ‚The Guardian‘ äußert er sich zu der Situation: „Mike Medavoy bei ‚Orion‘ rief mich eines Nachts an und sagte, ‚Ich bin gerade zu der Party gegangen und ich habe den Film-Cast!‘ Nun, natürlich liebt jeder Filmemacher es, zu hören, dass so ein Trottel-Executive deinen Film gecastet hat. Und er sagte, ‚Ok, O. J. Simpson als Terminator.‘ Ich war wie, ‚Hey Mike, schlechte Idee! Du wirst diesen schwarzen Athleten haben, der dieses weiße Mädchen rund um LA jagt mit einem verdammten Messer und einer Pistole? Wir machen das nicht.'“

Am 29. August startet in den Kinos die überarbeite 3D-Fassung von ‚Terminator 2‘ in den hiesigen Kinos.