Sonntag, 27. August 2017, 10:16 Uhr

Was macht eigentlich Matt Dillon?

Matt Dillon hat gerne Spaß, wenn er vor der Kamera steht. Der inzwischen 53-jährige Schauspieler und einstige Frauenschwarm wünscht sich die Leichtigkeit von ‚Verrückt nach Mary‘ zurück.

Was macht eigentlich Matt Dillon?
Foto: IPA/WENN.com

Dillon war in der Komödie der Farrelly-Brüder von 1998 an der Seite von Cameron Diaz zu sehen und lobte den damaligen Prozess des Filmemaches. Auf der ‚SANFIC‘ (Santiago International Film Festival) sprach er über seine tollen Erfahrungen mit dem einstigen Kinohit: „Wenn sie alle so wären, das wäre großartig. Wir hatten Spaß, [den Film] zu machen […] Ich bin ins Flugzeug gestiegen und jemand sagte zu mir ‚Nach Santiago?‘ und ich erinnerte mich, dass ich in diesem Film eine Zeile über Santiago hatte.“

Dillon schilderte auf dem Event auch Hintergründe zu seinem kommenden Lars von Trier-Horrorthriller ‚The House That Jack Built‘ – der genau das Gegenteil vom lustigen ‚Verrückt nach Mary‘ ist.

So erläuterte er: „Der Inhalt des Films ist ziemlich düster. Das ist etwas, wo ich einen Sinneswandel machen musste. [Lars erzählte mir], ‚Du könntest niemand Schlechteren spielen.‘ Beim Abendessen bevor wir starteten bat mich Lars, ihm zu vertrauen und ich sagte, ‚Ok.‘ Die Erfahrung war von einem kreativen Standpunkt aus wirklich gut für mich.“

In den Film geht es um einen hochintelligenten Serienmörder aus den 1970er Jahren, der jeden Mord als Kunstwerk zelebriert. In weiteren Rollen: Uma Thurman und Bruno Ganz. Im Interview mit ‚filmstarts.de‘ erklärte Dillon über die neue Herausforderung: „Leider sind Serienkiller nun einmal Teil der Welt, in der wir leben. Das Thema verdient es, von der Kunst untersucht zu werden. Daneben hat der Film aber auch eine poetische Seite – es ist unverkennbar Lars‘ Ansatz.“ (Bang/KT)