Sonntag, 27. August 2017, 14:46 Uhr

"Wonder Woman": Patty Jenkins feuert gegen James Cameron

Patty Jenkins schlägt gegen James Cameron zurück. Dieser hatte zurvor ‚Wonder Woman‘, den aktuellen Film der Regisseurin, beleidigt. In einem Interview bezeichnete der ‚Titanic‘-Regisseur den Streifen als eine „Schritt zurück“ für weibliche Charaktere.

"Wonder Woman": Patty Jenkins feuert gegen James Cameron
Foto: Nicky Nelson/WENN.com

Er nannte Gal Gadots Heldenfigur sogar ein „versachlichtes Symbol“. Und das, obwohl ‚Wonder Woman‘ bereits jetzt der erfolgreichste Live-Action Film ist, die dem eine Frau Regie führte. Das lässt Jenkins natürlich nicht auf sich sitzen. In einem Twitter-Post schlägt sie zurück: „James Camerons Unfähigkeit, zu verstehen, was Wonder Woman ist oder wofür sie für all die Frauen auf der ganzen Welt steht, ist nicht wirklich überraschend. Denn so großartiger er als Filmemacher auch ist, er ist eben keine Frau. Starke Frauen sind großartig.“

Cameron ist außerdem der Meinung, dass Sarah Connor aus dem ‚Terminator‚-Film von 1984 die ideale weibliche Hauptfigur sei. Auch hier ist Jenkins anderer Meinung: „Aber wenn Frauen immer nur hart, taff und sorgenschwer sein müssen und nicht vielschichtig und als Charakter geliebt, weil sie attraktive und liebevoll sein, dann haben wir es nicht besonders weit gebracht oder?“