Montag, 28. August 2017, 11:13 Uhr

Bülent Ceylan teilt gegen Despot Erdogan aus

Bülent Ceylan hat sich gegen Erdogan ausgesprochen. Der Comedian nahm am ‚Stars for free‘-Konzert in der Berliner Wuhlheide teil und witzelte natürlich wie gewohnt über seine Herkunft – allerdings teilte er auch gegen den türkischen Präsidenten aus.

Bülent Ceylan teilt gegen Despot Erdogan aus
Foto: WENN.com

Ceylan erklärte: „Ihr seid doch auch froh, dass endlich mal ein Türke in Berlin sagt, dass er gegen Erdogan ist!“ Dann wendet er sich an seinen Freund, der am Bühnenrand steht und feixt weiter: „Ich hab’s gesagt! Ich hab’s gesagt! Wenn ich jetzt erschossen werde, dann in Berlin. In Kreuzberg darf ich mich heute aber nicht mehr blicken lassen …“

Darauf folgte noch ein Witz über das Staatsoberhaupt, der ihn als Witzfigur entlarvt. Dass der Sultan vom Bosporus nicht zum Spaßen aufgelegt ist, bewies er bereits mehrfach in der Vergangenheit. So verklagte er bereits TV-Satiriker Jan Böhmermann wegen seines Schmähgedichts.

Der Comedian lässt sich allerdings nicht beirren und macht weiter mit politischen Statements. So singt er zum Abschluss einen Song gegen Nazis. Nach dem Konzert erklärte er gegenüber der ‚Bild‘-Zeitung: „So ein Festival ist für mich eine besondere Herausforderung. Denn die Zuschauer kommen nicht wegen mir allein, sondern wegen des Gesamtpakets aller Künstler. In 20 Minuten muss ich es schaffen, die Leute zu packen. Da geht mir auch ganz schön die Muffe, ob mir das gelingt. Wer mehr will, kommt einfach auf meine ,Kronk‘-Tour, wie beispielsweise am 24. und 25. November im Tempodrom in Berlin.“ (Bang)