Montag, 28. August 2017, 21:28 Uhr

"Nemo" ist neu im Élysée-Palast: Macron adoptierte den hier

Wie seine Vorgänger hat der 39-jährige französische Präsident jetzt auch einen neuen besten Freund. Der schwarze Mischlingshund „Nemo“ dankt seinen Namen dem U-Boot-Kapitän aus dem Buch „20 000 Meilen unter dem Meer“ von Jules Verne.

"Nemo" ist neu im Élysée-Palast: Macron adoptierte den hier
Foto: Francois Mori

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (39) adoptierte einen Hund aus einem Tierheim und taufte ihn auf den Namen „Nemo“, wie heute aus dem Élysée-Palast bestätigt wurde.

Der Name sei eine Hommage an die Figur des U-Boot-Kapitäns Nemo aus dem Jules-Vernes-Roman „20 000 Meilen unter dem Meer“, berichtete der französische Nachrichtensender BFMTV. Es handele sich bei dem schwarzen Tier um einen Mischling von Griffon und Labrador.

"Nemo" ist neu im Élysée-Palast: Macron adoptierte den hier
Foto: Becher/WENN.com

Hunde waren auch bei Macrons Vorgängern beliebt: Der Sozialist François Hollande nahm Ende 2014 eine Labradorhündin als Geschenk an. Sie wurde auf den Namen „Philae“ getauft – ein Verweis auf das europäische Mini-Labor, das kurz zuvor mit seiner spektakulären Landung auf dem Kometen „Tschuri“ für Schlagzeilen gesorgt hatte.

Nicolas Sarkozy hatte mit „Clara“, „Dumbledore“ und „Toumi“ gleich drei Hunde um sich. „Sumo“ von Jacques Chirac soll den Auszug aus dem Élysée schlecht verkraftet haben. Mit François Mitterrand wurde die Labrador-Hündin „Baltique“ sogar so bekannt, dass eine Statue für sie in Soustons an der Atlantikküste geschaffen und Memoiren unter ihrem Namen veröffentlich wurden. (dpa)