Freitag, 01. September 2017, 21:07 Uhr

Gary Oldman fand seine Churchill-Maske "gruselig"

Hollywoodstar Gary Oldman schaute Winston Churchill während seiner Vorbereitungen zu ‚Churchill – Die dunkelste Stunde‘ zu ähnlich.

Gary Oldman fand seine Churchill-Maske "gruselig"
Foto: Universal Pictures

Der 59-Jährige verbrachte vor den eigentlichen Dreharbeiten eine sehr lange Zeit mit dem Make-up Designer Kazhuro Tsuji, um ihn in den längst verstorbenen britischen Premiereminister zu verwandeln.

Das Ergebnis war am Ende zu gut, so dass die Maske etwas abgeschwächt werden musste, da der Schauspieler sich kaum noch selbst erkannt hatte. Gegenüber der ‚Daily Mail‘-Zeitung erzählt er: „Es brauchte Blut, Mühe, Tränen und Schweiß, nur um mir ein Aussehen wie Churchill zu verpassen. Es gab einen Look, der sah mehr nach Churchill aus als Churchill selbst – aber es war gruselig, und ein bisschen von mir musste durch zu sehen sein. Die Idee war, dass man die Essenz des Mannes zeigt. Ich sollte kein Mann mit einem Gummi-Gesicht sein.“

Nachdem der Brite, Regisseur Joe Wright und der Rest des Filmteams mit dem Aussehen zufrieden waren, arbeitete der Star mit der Kostümdesignerin Jacqueline Durran an seiner Garderobe.

Er hatte sogar Churchills Schneider für die Outfits zur Verfügung. „Es geht darum, einen Geschmack, ein Gefühl einzufangen. Meine Freundin sagte mir ‚Ich gehe mit Winston Churchill ins Bett, aber ich wache mit Gary auf'“, so Oldman. Der Film ‚Churchill – Die dunkelste Stunde‘ spielt während des zweiten Weltkrieges und erklärt, wie Dunkirk zustande kam.

Gary Oldman fand seine Churchill-Maske "gruselig"
Foto: Universal Pictures/Jack English / Focus Features

Dem Regisseur (‚Abbitte‘) war es wichtig, den Politiker als menschliches Wesen zu zeigen anstatt eines ikonischen Anführers: „Wir kennen Churchill als Ikone. Aber ich wollte den Menschen an sich zeigen, mit all seinen Fehlern und Zweifeln. Es ist wichtig zu sehen, dass aus Zweifeln Stärke kommen kann und aus Verzweiflung Hoffnung. Churchill war genauso verletzlich wie mächtig. Das ist es, was ich zeigen wollte.“