Samstag, 02. September 2017, 8:48 Uhr

Shailene Woodley: Traumatisches Erlebnis nach Inhaftierung

Shailene Woodley spricht über ihre traumatisierenden Erfahrungen nach ihrer Festnahme. Die ‚Divergent‘-Darstellerin war im Oktober letzten Jahres eine von 100 Demonstranten im Indianerreservat Standing Rock gewesen, die gegen den Bau einer Pipeline demonstriert hatten, da diese das Trinkwasser von 18 Millionen Menschen gefährdet.

Shailene Woodley: Traumatisches Erlebnis nach Inhaftierung
Foto: Drew Altizer/WENN.com

Nun öffnete sich die Schauspielerin über die schockierenden Geschehnisse, nachdem sie von der Polizei festgenommen wurde. „Ich wurde einer Leibesvisitation unterzogen. Im Sinne von: Ich war nackt, musste mich umdrehen, meine Pobacken wurden auseinander gespreizt, ich musste mich nach unten beugen. Sie suchten in meinem Ar*** nach Drogen“, schildert sie die bestürzenden Szenen.

Das nahm die 25-Jährige so sehr mit, dass sie in eine tiefe persönliche Krise geriet. „Es war alles voller Trauma. Meines drehte sich darum: ‚Was soll ich jetzt machen?‘ Es war ein wenig wie eine Depression.“

Doch mittlerweile hat Shailene mit der Hilfe ihrer Freunde die Charity-Organisation ‚Up To Us‘ gegründet, die jeden einzelnen dazu ermutigen will, sich sozial zu engagieren. „Es gibt die falsche Annahme, dass man ins College gehen muss, einen ‚Namen‘ haben muss oder auf bestimme Weise aussehen muss, um eine Bewegung zu starten. Aber das ist nicht so“, erklärt sie dem ‚Marie Claire‘-Magazin. Das Thema Umweltschutz liegt dem Star sehr am Herzen: „Jeder Dollar, den man ausgibt, ist entweder eine Stimme für die Zerstörung unseres Planeten oder für seine Stärkung. Ich war das seltsame Mädchen an der Highschool, das jeden dazu bringen wollte, zu recyceln.“