Sonntag, 03. September 2017, 15:20 Uhr

Angelina Jolie und Brad Pitt: Ist das hier der Stand der Dinge?

Zwei verdunkelte Limousinen halten halten vor einem bescheidenen Drei-Zimmer-Häuschen in Beverly Hills. Kein Glamour, kein Luxus. Aus einem der Autos steigt nämlich keine Geringere als Angelina Jolie (42). Kurze Zeit später folgt im zweiten Wagen – Brad Pitt (53).

Angelina Jolie und Brad Pitt: Ist das hier der Stand der Dinge?
Foto: Pacific Coast News/WENN.com

Die Situation scheint seltsam – zwei Hollwood-Berühmtheiten vor einem stinknormalen Haus, mit Graffiti an den Wänden und Mülleimern in der Auffahrt. Davon berichtet heute mit besonders märchenhaften Sätzen die ‚Daily Mail‘. Jolie sieht angeblich wenig glamourös aus. Sie ist ungeschminkt, die Haare zu einem Pferdeschwanz zurückgebunden. Ihr Ex-Partner (beide sind nach wie vor verheiratet) eilt mit unterkühlter Miene Richtung Eingang. Diese Szenerie ist wohl schon zwei Monate her. Sind „Brangelina“, Hollywoods wohl berühmtestes Paar, wieder zusammen?

Seit der Trennung im September hatten sich die beiden angeblich nicht zu Gesicht bekommen und jeglichen Kontakt vermieden. Nun sind wohl Details dieses ersten Treffens bekannt geworden. „Brad hat dann den ersten Schritt gemacht“, erzählte Ian Halperin, der ziemlich umstrittene Biograf des Paares. „Sie sind sich beide in die Arme gefallen.“

Es soll ein intimes Gespräch gewesen sein – von Angesicht zu Angesicht. Weit entfernt von neugierigen Blicken in diesem Haus, in dem offenbar ein Freund der beiden wohnt. „Es gab viele Tränen. Nichts wurde ausgelassen“, so Halperin. „Sie konnten alles rauslassen in dem kleinen Haus. Sie konnten einen Neuanfang machen. Es war ein Treffen, dass einen neuen Abschnitt in ihrer Beziehung einleitet.“ Ach so?

Es klingt gerade so, als hätte Herr Halperin unter der Couch gelegen und alles belauscht… Grauenhaft!

Die Hollywood-Schauspieler, die sich 2005 am Set von „Mr.and Mrs. Smith“ kennen und lieben lernten, trennten sich im vergangenen Jahr – Gerüchten zufolge wegen Brads angeblicher Drogen-und Alkoholeskapaden während der Beziehung.

Nach dem Treffen vor zwei Monaten scheint es, als hätten sich „Brangelina“ ausgesprochen, einander verziehen und würden es noch einmal miteinander versuchen. Angeblich hätten sie sich sogar geschworen, dass ihre Liebe so dramatisch wie die von Liz Taylor und Richard Burton sei und sie noch immer einander lieben würden. Oooooh….

Laut der „Mail on Sunday“ sollen Angelina und Brad sogar eine Ehe-Therapie und spirituelle Beratungen in Anspruch genommen haben, um ihre Ehe zu retten. Die beiden haben ja immerhin sechs gemeinsame Kinder, drei biologische und drei adoptierte.

Angelina Jolie und Brad Pitt: Ist das hier der Stand der Dinge?
Foto: C.Smith/ WENN.com

Beide gelten neben George und Amal Clooney noch immer als DAS Traumpaar Hollywoods. Und sie führen die wohl lukrativste und leidenschaftlichste Showbiz-Ehe, ähnlich wie das legendäre Hollywood-Paar Liz Taylor und Richard Burton.

Deren stürmische Beziehung mündete in zwei Ehen und zwei Scheidungen. Wird es so auch bei Angelina und Brad laufen? Vorstellen kann man es sich auf jeden Fall. „Angie war sehr wütend über den Vorfall im Privatflugzeug mit Brad und Maddox“, so Halperin, der übrigens gerade eine Doku über die beiden produziert hat, „Broken – Die unglaubliche Geschichte von Brangelina“ wird noch in diesem Jahr erst mal in Großbritannien ausgestrahlt.

Brad soll vor einigen Monaten gegenüber seinem Sohn Maddox während eines Privatfluges handgreiflich geworden sein. „Es war pures Gift in der Luft zwischen den beiden. Ich habe mit viele Leuten aus ihrem Umfeld gespochen. Keiner sah noch Hoffnung für die Beziehung. Aber jetzt haben sie wohl erkannt, dass sie glücklicher zusammen als getrennt sind. Sobald die Luft zwischen ihnen wieder sauber ist, wird es wieder besser.“ Wir sind gespannt, ob wir „Brangelina“ bald wieder glücklich vereint zusammen sehen.

Wenn man Angelina Jolie nun aber selber hört, scheint noch gar nichts in trockenen Tüchern zu sein. In einem neuen Interview mit dem Schweizer ‚Blick‘ sagte sie gerade über ihren „Single“-Status: „Mir gefällt nichts daran. Es ist nicht etwas, was ich wollte.“ Und offenbar gibt es auch nichts Positives zu berichten: „Nein. Tut mir leid, aber es gibt nichts Gutes. Es ist nur schwer. (…) Jetzt fange ich wieder an, die richtige Balance zwischen Heimleben und Beruf zu finden. Jede Mutter weiss, wie schwierig das ist. Und ich tue mich damit besonders schwer. Ich liebe es, Mama zu sein. Was zu kurz kommt ist Zeit für mich selbst zu finden.
(SV)