Sonntag, 03. September 2017, 13:25 Uhr

George und Amal Clooney: Erster Teppich-Auftritt nach Geburt

Es war ihr erster Auftritt als frisch gebackene Eltern – und er war atemberaubend. George Clooney (53) und Ehefrau Amal (39) erschienen gestern während des Filmfestivals 2017 in Venedig auf der „Suburbicon“-Premiere (produziert von Clooney selbst) und ernteten bewundernde Blicke.

George und Amal Clooney: Erster Teppich-Auftritt nach Geburt
Foto: WENN.com

Zum einen, weil sie natürlich nicht auf normalem Wege bei den Feierlichkeiten auftauchten, sondern in einem Schnellboot, zum anderen aufgrund ihres perfekten, optischen Aufritts. Besonders Amal erregte in ihrer hinreißend aussehenden fliederfarbenen Seidenrobe aus dem Hause Versace Aufsehen. Das bodenlange Kleid fiel wie eine sanfte Welle an ihr herunter, ihre Taille und ihr Dekollete hatte sie formschön im Korsagenstil geschnürt. Dazu trug die Anwältin einen dunklen, kirschroten Lippenstift. Ihre Augen betonte die Hollywood-Beauty mit viel Wimperntusche, ihren Look ergänzte sie mit feinen Perlenohrringen.

Frauenschwarm George verblasste fast neben seiner bildschönen Frau. Er trug einen maßgeschneiderten, schwarzen Anzug von Giorgio Armani, darunter ein schneeweißes Hemd und perfektionierte das ganze mit einer schwarzen Fliege. Typisch Clooney. Das silbergraue Haar nimmt dem Schauspieler im Übrigen noch immer nichts von seiner Attraktivität.

Amal war ja am 6. Juni Mutter von Zwillingen geworden. Ihrer Figur ist das auf jeden Fall nicht mehr anzusehen. Clooney erzählte während des Festivals übrigens auch, worum es in „Suburbicon“ geht. „Es ist ein wütender Film über ein wütendes Land.“ Also sein eigenes, denn es geht um die USA. Es sei eine „tiefe, verdrehte Dunkelheit im Herzen des Amerikanischen Traums“.

George und Amal Clooney: Erster Teppich-Auftritt nach Geburt
Foto: WENN.com

„Viele sind wütend – wütend auf uns selbst, wütend auf die Art und Weise, was in unserem Land vor sich geht und wütend darüber welchen Weg es geht, weltweit gesehen“, so Clooney in einem Interview mit der „Daily Mail“. Die „Mystery-Komödie“ spielt in den 50er Jahren, in einer idyllischen Vorstadt-Siedlung. Dann kommt es plötzlich zu einem Einbruch bei einer Familie. Dabei stirbt leider die Mutter – was nicht unbedingt beabsichtigt war – und es folgen jeder Menge mysteriöser Ereignisse. Nebenbei erfährt die Nachbarschaft noch eine ganz andere Horror-Nachricht: die erste schwarze Familie ist in den Vorort gezogen! Vorurteile werden zu Übergriffen und schließlich formiert sich der Mob…

„Das was gerade in unserem Land vor sich geht, ist das ärgerlichste, was ich je erlebt habe. Und ich habe die Watergate-Zeit mitbekommen. Es ist eine dunkle Wolke, die über unserem Land hängt“, so Clooney weiter auf der Pressekonferenz zum Film. Na immerhin waren ihm und seiner Frau diese dunklen Wolken während der Premiere nicht anzumerken. (SV)