Montag, 04. September 2017, 16:53 Uhr

Jochen Schweizer: Darum stieg er aus der "Höhle der Löwen" aus

Unternehmer Jochen Schweizer war im letzten Jahr aus der VOX-Gründershow ‚Die Höhle der Löwen‘ nach drei Staffeln überraschend ausgestiegen. Er galt laut Umfrage immerhin als der Beliebteste der Show.

Jochen Schweizer: Darum stieg er aus der "Höhle der Löwen" aus
Foto: Schultz-Coulon/WENN.com

Als Grund für sein Ende beim Quotenhit des Senders wurde u.a. der Bau seiner Erlebnisarena bei München angegeben. Wie man im Juni 2017 erfahren konnte, wurde sein ziemlich erfolgreiches Erlebnis-Gutschein-Portal an ‚MyDays‘ verkauft, das zur ProSiebenSat1-Gruppe gehört.

Zehn Prozent der Anteile bleiben aber noch bei dem sehr sportlichen Unternehmer. ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling erklärte: „Jochen Schweizer hat als Pionier der Erlebnis- und Eventbranche in Deutschland sein Unternehmen als starken Player etabliert. Seit 2015 setzen wir mit Mydays ebenfalls auf dieses Segment.“ Soviel zum Hintergrund.

Jetzt verriet der inzwischen 60-Jährige Jochen Schweizer mehr über seinen Ausstieg aus der VOX-Show, sagte dazu ‚Stern.de’: „Viele Leute haben mit Unverständnis auf den Ausstieg reagiert. Ich war in einer schwierigen Situation. Der Bau und die Eröffnung der Arena haben mich sehr beansprucht, das war ein Riesenprojekt. Alleine deswegen wäre ich aber nicht ausgestiegen.“ Doch da habe er bereits „an einem großen Exit gearbeitet, den ich noch nicht kommunizieren konnte.“

Weiter sagte er dem Hamburger Nachrichtenmagazin: „Die Höhle der Löwen, den Bau der Jochen Schweizer Arena und den Verkauf meiner Digitalsparte. Ein Projekt alleine hätte schon gereicht, um mich auszulasten.“ Schon vor der Ausstrahlung der letzten Staffel der VOX-Gründershow habe er „nächtelang in Verhandlungen“ gesessen. „Letztlich hat ProSiebenSat1 den Zuschlag bekommen, obwohl es rein finanziell betrachtet nicht das höchste Gebot war“.

Wird es also ein TV-Comeback geben? „Das steht derzeit nicht zur Debatte. Ich liebe diese Sendung, ich habe das Format mit geprägt und finde es nach wie vor super. Aber ich bereue den Ausstieg nicht.“ (KT)