Dienstag, 05. September 2017, 19:20 Uhr

Die Höhle der Löwen: Los geht's heute mit diesen Gründern

In der vierten Staffel „Die Höhle der Löwen“ kämpfen die Investoren Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen, Ralf Dümmel und – neu dabei – Dagmar Wöhrl um die Gründer mit den besten Geschäftsideen.

Die Höhle der Löwen: Los geht's heute mit diesen Gründern
Die Löwen Judith Williams, Frank Thelen, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel (v.l.) testen. MG RTL D/ Frank Hempel

Und jeder „Löwe“ will seinen Anteil! Kommt es schließlich zwischen „Löwen“ und den Start-ups zum Deal, warten auf die Jung-Unternehmer nicht nur die nötige Finanzspritze, sondern außerdem die jahrelange Erfahrung und Expertise der Investoren.

In der 1. Folge ab 20.15 Uhr auf VOX pitchen diese Gründer um einen Deal:

Die Höhle der Löwen: Los geht's heute mit diesen Gründern
Anthony Filipiak (l.) und Pascal Buchen. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

ProtectPax aus Düsseldorf
100.000 Euro benötigen Pascal Buchen (26) und Anthony Filipiak (22) von den „Löwen“. Dafür bieten die beiden den potenziellen Investoren 15 Prozent an ihrer Firma ProtectPax – einem unsichtbaren Display-Schutz, mit dem Risse und Sprünge im Handyglas der Vergangenheit angehören sollen.

Neben Handys ist das Produkt auch für andere Glasoberflächen wie Tablets, Kameras, Brillen oder Uhren einsetzbar. Um ihre Firma weiter nach vorne zu bringen, brauchen sie einen starken Partner an ihrer Seite. Steigt einer der „Löwen“ ein?

Die Höhle der Löwen: Los geht's heute mit diesen Gründern
Birgit Unger aus München präsentiert „Hearts for Heels“. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

hearts for heels aus Grünwald
Birgit Unger (49) ist „Höhle der Löwen“-Fan der ersten Stunde. Die Business-Frau hatte immer ein großes Problem: Sie trägt bei ihren Schuhen eine Zwischengröße und keiner ihrer Pumps passt perfekt. Motiviert von den vielen problemlösenden Produkten in der Sendung entschied sich Birgit, einen neuen Lebensabschnitt als Unternehmerin zu wagen. Sie gab ihre Wahlheimat Mallorca auf und entwickelte ,,hearts for heels“, ein kleines Schaumstoff-Herz, mit dem jede Frau ihre Pumps individuell auf ihre Größe anpassen kann. Noch ist das Produkt in der Testphase, Birgit braucht für die nächsten Schritte einen starken Partner an ihrer Seite. Sehen die „Löwen“ Potenzial in hearts for heels und investieren 20.000 Euro?

Die Höhle der Löwen: Los geht's heute mit diesen Gründern
Markus Deibler (l.) zeigt Ralf Dümmel „Luicella’s Ice Cream“. Foto: MG RTL D/ Frank Hempel

Luicella’s Eismix aus Hamburg
Ex-Profischwimmer Markus Deibler (27) und Luisa Mentele (29) lieben Eis! Für ihre Leidenschaft zog Luisa sogar ins italienische Bologna, wo sie ihren Abschluss an der Gelato-University machte. Mit Kombinationen wie Avocadoeis mit Himbeersoße oder Schoko/Orange punkten Markus und Luisa bereits bei den Kunden ihrer zwei Eisdielen in Hamburg. Luisas Schwester allerdings kommt selten in den Genuss dieser Kreationen: Sie wohnt in Süddeutschland.

Luisas und Markus‘ Idee: „Warum nicht das Eis zu Hause frisch selbst machen?“ Backmischungen für Kuchen gibt es bereits – mit Luicella’s Eismix haben die beiden Gründer nun ihre erste fertige Mischung auf den Markt gebracht. „Ganz einfach zum Selbermachen.“ Für zehn Prozent ihres Unternehmens erhoffen sich Markus und Luisa ein Investment von 120.000 Euro. Ob einem der „Löwen“ diese Idee schmeckt?

Die Höhle der Löwen: Los geht's heute mit diesen Gründern
Otto Wilde (l.), Julia Wilde und Alexander Luik aus Düsseldorf präsentieren einen 900 Grad Grill. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Otto Wilde Grillers aus Düsseldorf
Für dieses Unternehmen legen sie alle ihre Hand ins Feuer: Otto Wilde (67), seine Tochter Julia (31) und Alexander Luik (29) geben alles dafür, dass ihre Idee ein Erfolg wird. Getreu dem Motto „Fleisch ain’t no Firlefanz“ steht ihre Firma ganz im Zeichen des perfekt gegrillten Steaks mit gleichmäßiger Kruste. Das Rezept der Düsseldorfer: ein spezieller Grill – mit dem auch Gemüse und Pizza wunderbar gelingen. Bislang wird der Grill im eigenen Onlineshop und bei ausgewählten Handelspartnern angeboten. Vor allem der US-Markt soll nun erobert werden! In der „Höhle der Löwen“ hoffen die drei Gründer auf die dafür nötige Finanzspritze von 2 Millionen Euro und bieten dafür 20 Prozent Unternehmensanteile.

Die Höhle der Löwen: Los geht's heute mit diesen Gründern
V.l.: Saskia Holodynski, Dindia Gutmann und Anna Vonnemann präsentieren „MovEAid“. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

MovEAid aus Berlin
Anna Vonnemann (67) und ihre Tochter Dindia Gutmann (26) haben einen bewegenden Auftritt vor den „Löwen“. Dindia hatte drei Monate vor ihrer Geburt einen Schlaganfall und ist halbseitig gelähmt. Die Ärzte prognostizierten ihr eine Zukunft im Rollstuhl. Dieses Schicksal wollte Anna ihrer Tochter ersparen: „Nur zugucken, war für mich keine Lösung. Ich musste etwas machen. Man versucht dann alles. Auch Berge zu versetzen“, erinnert sich Anna. So entwickelte sie am heimischen Küchentisch ein künstliches Gleichgewichtsorgan, das Dindia inzwischen seit zehn Jahren beim Gehen hilft.

Bereits 200.000 Euro haben Mutter und Tochter in die MovEAid investiert, die bislang allein von Dindia genutzt wird. Für eine fortführende Entwicklung des Gerätes und um auch anderen halbseitig gelähmten Menschen zu helfen, benötigen Anna und Dindia ein Kapital von 200.000 Euro und hoffen zudem auf die unternehmerische Unterstützung der „Löwen“. Dafür bieten sie 20 Prozent ihrer Unternehmensanteile.

Einen Rückblick gibt’s heute mit Abfluss-Fee und Ankerkraut
Ein Wiedersehen gibt es mit Karl-Heinz Bilz von der Abfluss-Fee. Über eine Million Stück seiner Erfindung wurden in knapp einem Jahr verkauft und dafür überreicht ihm sein Investor und Geschäftspartner Ralf Dümmel die „Goldene Abfluss-Fee“. Das Original aus Hessen berichtet, wie sich sein Leben verändert hat und welche Zukunftspläne er gemeinsam mit seinem „Löwen“ schmiedet.

Auch für Ankerkraut war das letzte Jahr von Erfolg gekrönt. Gemeinsam mit ihrem Investoren Frank Thelen sind Anne und Stefan Lemke zu einem engen, vertrauensvollen Team zusammengewachsen und sie vergrößern sich stetig: Ca. 5 Millionen Einheiten sollen in 2017 produziert werden und dafür bedarf es mittlerweile 60 Mitarbeiter sowie auch größere Produktions- und Lagerflächen. Sogar ein zweistelliges millionenschweres Übernahmeangebot ist kürzlich eingetroffen…