Mittwoch, 06. September 2017, 18:30 Uhr

Dennis Rodman: „Meine Freundschaft mit Kim könnte Frieden bringen“

Ex-‚Chicago Bulls’-Basketball-Star Dennis Rodman (56) hat heute in der Show ‚Good Morning Britain’ über seine bizarre Freundschaft mit dem Diktator Kim Jong-un (33) gesprochen. Da verkündete er dann auch, dass er glaube, seine Verbindung mit ihm könnte zum Frieden von Nordkorea mit den USA führen.

Dennis Rodman: „Meine Freundschaft mit Kim könnte Frieden bringen“
Foto: WENN.com

Der 56-Jährige offenbarte, dass er schon seit 2013 mit dem Tyrannen befreundet ist, bei seinen Besuchen dort mit ihm aber „kaum über Politik diskutiere.“ Dennis Rodman erzählte dazu: „Es war die Tatsache, dass er Basketball liebt und ich denke, dass das der Schlüssel für alles auf der Welt ist – Basketball und Musik.“ Offenbar habe er die ‚Chicago Bulls’ besonders gemocht und den exzentrischen Sportler zu sich in das abgeschottete Nordkorea eingeladen.

Dort sei Dennis Rodman dann auch schon „sechs oder sieben Mal“ gewesen und regelmäßig (man mag es kaum glauben) gehe es dabei wohl recht lustig zu. Der einstige Basketball-Profi verriet: „[…] Ich hänge im Prinzip die ganze Zeit mit ihm ab, wir lachen, wir singen Karaoke, wir machen eine Menge coole Dinge zusammen.“ Und er fuhr über das ungleiche Paar fort: „Wir reiten, wir hängen miteinander ab, wir laufen Ski, wir reden kaum über Politik und das ist das Gute daran.“ Und der Herr konnte mit dem Schwärmen gar nicht mehr aufhören, denn er ergänzte: „Jedes Mal wenn ich ihn sehe, ist er immer ruhig, er lächelt immer, besonders, wenn er von seiner Familie umgeben ist.“ Wenn man ihn am Tisch sitzen sehe, wirke er wie jeder andere Mensch auch: „Ich weiß er versucht, ein Diktator und ein Wahnsinniger zu sein aber ich habe nie jemanden mit so viel Macht gesehen, sei sie gut oder schlecht.“

Viele würden jetzt wohl denken, dass er auf der Seite Nordkoreas stehe, aber das sei nicht richtig, so Dennis Rodman. Er würde nämlich nur versuchen, den Sport dorthin zu bringen und Politik wäre ihm immer schon egal gewesen. Er habe sogar schon gefragt, ob er als Amerikaner dort gehasst werde aber das wäre offenbar nicht der Fall.

Er wolle Kim Jong-un und seine Taten auch nicht verteidigen, sei aber der Ansicht, das ein erster Annäherungsschritt von Donald Trump (71) einiges bewirken könnte: „Wenn sie sich zusammensetzen und eine Art von gemeinsamer Kommunikation haben, es muss auch keine freundschaftliche Konversation sein einfach nur ein gemeinsames Gespräch.[…] Ich denke, dass das die Tür vielleicht ein klein wenig öffnen würde.“

Die Tatsache, dass er zu einem Besuch nach Nordkorea gehe, er die Leute dort sehen und mit ihnen sprechen könne, gebe ihm Hoffnung über eine andere Sicht auf das Land: „Ich liebe Kim Jong-un nicht. Ich will einfach nur die Dinge wieder ins Reine bringen, um miteinander auszukommen, das ist es.“ Na, mal schauen, ob Dennis Rodman das auch gelingt…(CS)