Mittwoch, 06. September 2017, 9:12 Uhr

Reese Witherspoon regt sich mal wieder auf

Reese Witherspoon regt sich über Hollywoods Film-Industrie auf. Die Schauspielerin kritisiert ganz stark die ungleiche Behandlung von Frauen und Männern. Mit ihrer ersten Produktion stieß sie bei den Filmstudios auf Ablehnung, weil es darin um die Geschichte einer Frau ging.

Reese Witherspoon regt sich mal wieder auf
Foto: Brian To/WENN.com

Ich hatte wirklich Studios, die gesagt haben ‚Wir wollen keine Filmbiographien über Frauen machen‘ oder noch einfacher ‚Wir wollen keine Storys, in denen es um Frauen geht‘. Mein erster Versuch als Produzentin von ‚Gone Girl‚? Jedes Studio lehnte ab, außer einer.“

Als das Buch dann die Bestsellerlisten stürmte, sah das aber scheinbar wieder anders aus. „Als es Nummer eins wurde, war das dann eine ganz andere Geschichte“, erzählt die hübsche Blondine dem ‚Glamour‘-Magazin.

Was die 41-Jährige fast ebenso ärgert wie die Benachteiligung von Frauen ist Rassismus. „Worüber ich auch viel nachdenke ist, wie sich Frauen, die Minderheiten angehören, in Amerika fühlen. Ich fragte einmal Mindy Kaling, ob es sie nicht nerve, ihre Rollen immer selbst erschaffen zu müssen. Und sie sagte ‚Reese, es hatte niemals etwas, was ich mir nicht selbst erschaffen habe‘. Ich hatte immer Parts, die ich spielen konnte. Ich muss niemals meine eigenen Rollen schreiben und gleichzeitig die Vorstellung der Leute über farbige Frauen in unserer Gesellschaft ändern.“