Donnerstag, 07. September 2017, 9:11 Uhr

Jared Leto in Berlin: "Musik zu machen, ist viel intimer"

Jared Leto (45) ist sowohl als Musiker als auch als Schauspieler erfolgreich. Am Mittwoch plauderte er vor einem ausgewählten Publikum in Berlin über Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede in seinen beiden Berufen.

Jared Leto in Berlin: "Musik zu machen, ist viel intimer"
Foto: Stefan Hoederath/Universal Music

Beim Film komme es auf Teamarbeit an, da arbeite man mit sehr vielen Leuten zusammen, sagte der Oscarpreisträger („Dallas Buyers Club“) am Mittwoch bei einer Konferenz seines Plattenlabels Universal Music in der Berliner Mercedes Benz Arena.

„Musik zu machen, ist viel intimer“, erklärte der Oscar-Preisträger, der gemeinsam mit seinem Bruder Shannon 1998 die Gruppe Thirty Seconds to Mars gründete. Da teile man sehr innige Erfahrungen mit den anderen Bandmitgliedern. „Das ist sehr persönlich und etwas besonderes.“

Und auch auf Tour sei es viel unmittelbarer, erzählte der für seine extravaganten Klamotten bekannte Filmstar. „Als Musiker stehst Du auf der Bühne den Menschen direkt gegenüber und schaust in ihre Augen.“ Ein Filmset sei dagegen eine Art geschützte Zone.

Zwischen den Thirty Seconds to Mars und ihren Fans bestehe seit jeher eine „großartige Beziehung“, sagte der Sänger. „Wir sind interessiert und neugierig, und wir kümmern uns.“ So sei es wichtig, miteinander zu kommunizieren, beispielsweise bei Konzerten oder in den sozialen Medien. Gleichzeitig dürfe man sich nicht beeinflussen lassen. „Wenn es um Kreativität und Kunst geht, musst du auf dich selbst hören.“

Leto präsentierte Handelsvertretern und Medien die neue Single „Walk On Water“ und berichtete über die Arbeit am neuen Album, das Anfang 2018 erscheinen soll. (dpa/KT)