Donnerstag, 07. September 2017, 12:33 Uhr

Madonna: "Ich habe mich selbst in den Schlaf geweint"

Popdiva Madonna befand sich nahe eines emotionalen Zusammenbruchs, als sie beschuldigt wurde, ihren Sohn David Banda entführt zu haben.

Madonna: "Ich habe mich selbst in den Schlaf geweint"
Foto: Mama Madonna und David 2014. FayesVision/WENN.com 

Die ‚Like a Prayer‘-Sängerin war ob der fiesen Gerüchte bezüglich ihrer Adoption des Elfährigen am Boden zerstört. „Jede Zeitung hat gesagt, dass ich ihn gekidnappt habe“, enthüllt sie. „Ich selbst dachte mir ‚Warte eine Minute. Ich versuche, das Leben von jemandem zu retten. Warum bewerft ihr mich alle gerade mit Sch***e? Ich habe alles regelkonform gemacht. Das war ein wirklicher Tiefpunkt für mich. Ich habe mich selbst in den Schlaf geweint.“

Die Behörden im afrikanischen Binnenstaat Malawi seien der 59-Jährigen jedoch mit purer Verachtung begegnet und hätten ihr die Adoption so schwer wie möglich gemacht: „[Mir wurde gesagt], dass ich nicht dazu fähig war, ein Kind zu erziehen. Die Art und Weise, wie ich behandelt wurde – dieses sexistische Verhalten – war lächerlich.“ Kürzlich adoptierte die Popqueen außerdem die fünfjährigen Zwillinge Estere und Stelle und könnte nicht glücklicher darüber sein. „Es ist so, als ob sie schon immer da gewesen wären“, schwärmt sie gegenüber dem ‚People‘-Magazin.

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Die Künstlerin fügt hinzu, dass tatsächlich ihre älteren Kinder – Lourdes (20) und Rocco (17) – eine größere Herausforderung für sie als Mutter darstellen würden: „Lola hat einen anderen Vater als Rocco und ich habe vier adoptierte Kinder, also gibt es viele Einflüsse von außen. Ich versuche, sicherzustellen, dass ich jedem die selbe Weisheit und Liebe zuteilwerden lasse. Ich hatte diese witzige Vorstellung, dass Kinder lernen, auf sich selbst aufzupassen, wenn sie älter werden und es deshalb einfacher wird. Aber tatsächlich wird es immer herausfordernder, je älter sie werden – denn dann werden sie zu Erwachsenen und brauchen deine Führung.“

Die Musikerin erklärt weiter, dass sie nicht die „populärste Mutter“ wäre: „Ich bin ein böser Cop, einer, der Nein sagt.“ Jedoch „akzeptiere“ sie diese Rolle.