Freitag, 08. September 2017, 20:47 Uhr

Madonna: Ihr Stalker will drei Millionen Dollar

Vor sieben Jahren wurde Robert Linhart, ein pensionierter Feuerwehrmann beschuldigt, Popstar Madonna (59) gestalkt zu haben und die Polizei nahm ihn deshalb fest. Wie das US-Klatschportal ‚TMZ’ berichtet, sei der Herr sich jetzt sicher, deswegen in Kürze eine hohe Schadensersatzzahlung von der Stadt New York zu erhalten.

Madonna: Ihr Stalker will drei Millionen Dollar
Foto: WENN.com

Der Mann wurde 2010 festgenommen, nachdem er mit einem Schild mit der Bitte, Madonna zu treffen, vor dem Apartment der Sängerin stand. Nächste Woche möchte der Stalker offenbar die Stadt New York mit der Behauptung verklagen, dass die Polizeibeamten ihn bei seiner Verhaftung angegriffen hätten.

Der pensionierte Feuerwehrmann wurde damals wegen Widerstands bei der Festnahme zu drei Jahren auf Bewährung verurteilt und der Auflage, Kurse zur Aggressionsbewältigung zu besuchen. Dessen Anwälte behaupten aber, der Herr hätte sich keiner Festnahme widersetzt, sondern nur gewehrt, weil es während der Verhaftung zu einer Muskel-Sehnen-Verletzung kam. Die daraus resultierenden Schmerzen wären angeblich der Grund für sein Verhalten gewesen.

Berichten zufolge hätte sich der Stalker zunächst wohl eine Summe von fünf Millionen Dollar als Schadensersatz erhofft. Nun würde er sich aber auch schon mit drei Millionen zufrieden geben. Er sei offenbar auch ganz zuversichtlich, dass ihm dieser Betrag zugesprochen wird. Linhart und sein Anwalt glauben wohl weiter, dass der Staatsanwalt ihnen ein Vergleichsangebot machen werde. Wie der Herr zudem verlauten ließ, will er eine Million von jeder Vergleichssumme an die Hurrikan-Opfer spenden.

Die Polizei wurde 2010 zuerst auf den Mann aufmerksam, als er offenbar diverse Verehrungs-Botschaften auf den Gehsteig vor Madonnas Central-Park-West-Apartment in New York kritzelte. Zudem besaß er anscheinend einen fast 20 Zentimeter langen Eispickel. Da werden doch gleich Erinnerungen an Horrorfilme wie ‚Cold Prey – Eiskalter Tod’ (2006) wach…(CS)