Samstag, 09. September 2017, 17:31 Uhr

Colin Firth und die Probleme "Actionheld" und ABBA

Colin Firth glaubt nicht, dass er einen „glaubhaften“ Actionhelden spielen könnte. Der 56-jährige Schauspieler hat nicht die Absicht, in Zukunft eine Verwandlung à la Liam Neeson zu machen, um in Actionfilmen mitzuspielen.

 Colin Firth und die Probleme "Actionheld" und ABBA
Foto: 20th Century Fox

Er glaube nämlich nicht, dass er der Richtige für das Genre sei. Im Interview mit ‚Digital Spy‘ erklärt er: „Nach dem ersten [‚Kingsman‘] gab es ein paar solche Angebote. Aber mir war schnell klar, dass man den Kontext richtig verstehen muss – mit jemandem wie mir sowieso.“

Trotz des enormen Erfolges von ‚Kingsman: The Secret Service‘ kann sich der Brite nicht vorstellen, dass das Publikum ihn als Actionhelden akzeptieren würde: „Ich bin kein Typ, der glaubhaft wirkt, wenn er in irgendeinem Action-Kontext auftaucht und anfängt, Schläge zu verteilen. Es funktionierte, weil es unglaubwürdig war und der Humor richtig dosiert war. Es gibt genug Leute, die für so etwas akzeptiert werden. Wenn ich anfangen würde, einen schlimmen Kerl auf einem ernsthaften Level darzustellen, wäre ich nicht glaubwürdig.“

Einer seiner Lieblingsfilme ist tatsächlich der 2008 erschienene ‚Mamma Mia‘, trotz der Kritik, die die Musicalverfilmung einstecken musste: „Ich sah, wie ein Journalist rot geworden ist, als ich erwähnt habe, dass das einer meiner Lieblingsfilme war, die ich gedreht habe. […] Ich glaube ehrlich gesagt, dass es egal ist, was man über ABBA denkt – ihr wisst es. Ich bin sicher, wenn ihr in meinem Alter seid, seid ihr damit aufgewachsen und habt es irgendwo spielen gehört. [Bei mir geschah es,] als ich durch meine Prüfungen gefallen bin und von meiner Freundin verlassen wurde. Ich habe es nicht selbst eingelegt, aber es wurde von irgendeiner Jukebox gespielt.“

„Kingsman: The Golden Circle“ startet am 21. September in den hiesigen Kinos.