Samstag, 09. September 2017, 18:04 Uhr

Iris Berben in "High Society": "Man wirkt so viel jünger!"

Am kommenden Donnerstag startet in den Kinos die durchgeknallte Komödie „High Society – Gegensätze ziehen sich an“. Darin geht es um die wohlstandsverwahrloste Partytochter Anabel von Schacht (Emilia Schüle) einer schwerreichen Industriellenfamilie, die geführt wird von Mutter Trixi von Schlacht (Iris Berben).

Iris Berben in "High Society": "Man wirkt so viel jünger!"
Foto: Warner Bros. Ent.

Doch dann kommt heraus: Ihre leibliche Mutter Carmen Schlonz (Katja Riemann) lebt mit ihren beiden anderen Kindern und einem illegalen Untermieter in einer Plattenbau-­WG…

Fakt ist: Die Münchener Schauspielerin Iris Berben durfte sich in ihrer Rolle mal wieder richtig austoben! Trixi, die Matriarchin der Industriellenfamilie von Schlacht, wird von Berben dargestellt. Sie kommentiert: „Trixi und ich sind schon sehr verschieden – ich finde mich in ihr nicht wieder. Aber an Trixis Look kann ich mich gewöhnen – man wirkt so viel jünger! Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich diese Rolle gar nicht mehr ablegen kann!“

Und über ‚High Society‘ sagt Berben: „Ein Sozialdrama ist dies nicht. Man wünscht sich weder die eine noch die andere Mutter, möchte möglichst wenig mit ihnen zu tun haben, wenn man sieht, wie sie mit ihren Kindern umgehen. Die Freude an dieser Story entsteht aus dem Nebeneinander der beiden Welten, die miteinander kollidieren, aber plötzlich miteinander auskommen müssen.“

Ihre Arbeit mit Regisseurin Decker schätzt die 67-Jährige so ein: „Anika liebt und schätzt ihre Schauspieler. Das mögen wir – und das erleben wir häufig auch ganz anders. Die Vertrauensbasis ist also da, und dann traut man sich auch viel mehr vor der Kamera!“

Iris Berben in "High Society": "Man wirkt so viel jünger!"
Foto: Warner Bros. Ent.

Dazu die Regisseurin Anika Decker (‚Traumfrauen‘): „Iris kenne ich seit ‚Traumfrauen‘ sehr gut, und da sie jetzt wieder dabei ist, fängt man schon an einem anderen Punkt an. Wir gehen sehr locker miteinander um, aber ich wage es auch mehr, sie im Zweifelsfall zu kritisieren, wenn mir etwas nicht gefällt. Gleichzeitig machen wir viel Quatsch zusammen, und das überträgt sich auf die Leinwand, denn Komödien leben von der Leichtigkeit.“

Sie habe Iris Berben und Katja Riemann die Rollen auf den Leib geschrieben – sie hatten sich im Vorfeld nicht dagegen gewehrt, ich hätte ihnen auch keine Chance dazu gelassen! Iris hat sowieso ein Abo auf alle meine Drehbücher – diese Zuneigung beruht auf Gegenseitigkeit, wie sie mir versichert.“

Iris Berben in "High Society": "Man wirkt so viel jünger!"
Foto: Warner Bros. Ent.