Sonntag, 10. September 2017, 10:18 Uhr

Sinead O'Connor packt im TV aus

Sinead O’Connor möchte nicht mehr als Verrückte abgestempelt werden. Die Sängerin blickt auf eine schwierige Vergangenheit zurück und hat bereits früher über ihre verstorbene Mutter gesprochen, die sie physischer und sexueller Gewalt aussetzte.

Sinead O'Connor packt im TV aus
Foto: Danny Clifford/Hottwire.net/WENN.com

Sie starb, als Sinead 19 war. In einer Preview eines TV-Interviews mit dem Fernsehpsychologen Dr. Phil erklärt sie laut ‚Page Six‘: „Ich habe es satt, als die verrückte Person betitelt zu werden, die Überlebende des Kindheitstraumas.“ Für ihre Mutter hat sie keine wärmenden Worte übrig: „Sie führte eine Folterkammer. Sie war eine Person, die es schön fand, wenn sie dir wehtun konnte.“

Auf die Frage, was sie am meisten an ihrer Mutter liebt, antwortete die Sängerin: „Was ich an meiner Mutter liebe ist, dass sie tot ist.“ Erst letzten Monat teilte die Sängerin ein emotionales Facebook-Video, in dem sie schluchzend erklärt: „Ich bin ganz alleine. Und da ist absolut niemand in meinem Leben, außer mein Arzt, mein Psychiater – der süßeste Mann auf Erden, der sagt, dass ich seine Heldin bin – und das ist auch schon das einzige verdammte Ding, das mich im Moment am Leben hält… und das ist ziemlich armselig.“

Sie mache dieses Video, damit jeder wisse, wie es sei: „Eine psychische Erkrankung ist wie Drogen, sie kümmert sich kein bisschen darum, wer du bist. Und was noch schlimmer ist, ist das Stigma, es schert sich nicht darum, wer du bist. Plötzlich behandeln dich die Menschen, die dich eigentlich lieben sollten und sich um dich kümmern sollten, wie Dreck.“