Montag, 11. September 2017, 15:43 Uhr

Jim Carrey: Hat er wieder eine Schraube locker?

Jim Carrey (55)  gab am Wochenende wohl eines der unterhaltsamsten Interviews überhaupt. Er entschied sich den Event „Harper’s Bazaar Celebrates Icons By Carine Roitfeld“ im Rahmen der New York Fashion Week zu besuchen.

Jim Carey: Hat er wieder eine Schraube locker?
Foto: IPA/WENN.com

Auf dem Roten Teppich erklärte der wieder vollbartfreie Hollywood-Comedian die Veranstaltung zur „bedeutungslosesten Sache“ der Welt.  Auf Nachfragen der Interviewerin wurden seine Antworten aber immer wirrer und wirrer.

Der Sender „E! News“ betitelte das Interview schlicht mit der Caption „Man kann definitiv sagen, dass Jim Carrey keine langweiligen Interviews gibt.“ Und verdammt nochmal, das ist wahr.  Zur Überraschung aller erschien er bei der Fashion-Gala des Mode-Magazins „Harper´s Bazaar“, bei der Ikonen der Modewelt gefeiert wurden. Seine Motivation: „Das alles hier ist bedeutungslos. Ich wollte die bedeutungsloseste Sache auf der Welt finden und teilnehmen. Hier bin ich nun gelandet?“

Die Interviewerin war sichtlich verwirrt und hackte nach: „Na ja, der Veranstalter sagt, es geht darum, Ikonen zu feiern. „. Woraufhin Jim Carrey antwortete: „Ikonen? Das ist ja wohl das dümmste Motto, das man sich ausdenken kann!“ Man muss sagen, bis zu diesem Punkt, fühlt man mit ihm mit. Viele solcher Events wirken wirklich ziemlich bedeutungslos und mehr wie eine große Werbeveranstaltung.

Berechtigterweise fragte die Dame auf dem Roten Teppich dann aber: „Dafür hast du dich aber ganz schön schick gemacht?!“. Und ab jetzt wurde es wirr. „Nein, ich habe mich nicht schick gemacht. Es gibt kein Ich. Es gibt nur Dinge, die geschehen.“ Okay, und das war es mit der Logik und den schlüssigen Argumenten.

Bei Jim Carrey sollte man aber wissen, dass der Schauspieler schon seit Jahrzehnten mit der psychischen Krankheit „manische Depressionen“ kämpft. Dieses Krankheitsbild zeichnet sich dadurch aus, dass sich „manische“, kreative Hochphasen mit depressiven Tiefphasen abwechseln. Das heißt ein balancierter Stand in der Mitte, tritt selten bis nie ein. Gerade ist er wohl wieder in der manischen Phase. (LK)